Berlin
Merz-Sturz? Jetzt spricht Ex-CDU-Chef
Angesichts der weltweiten Krisenherde kritisiert der frühere Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, die Diskussionen über einen möglichen Sturz von Bundeskanzler Friedrich Merz deutlich. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag äußerte sich dazu gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger".
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Herausforderungen auf internationaler Ebene
Laschet verwies dabei auf die aktuellen globalen Aufgaben, vor denen die Politik derzeit steht. "Es geht um die Unterstützung der Ukraine in ihrem Verteidigungskampf gegen Russland, den wirtschaftlichen Druck aus China und nicht zuletzt um die europäische Finanzplanung für die nächsten sechs Jahre – mit dem Bundeskanzler als Chefverhandler", erklärte der CDU-Politiker im Interview.
Kritik an Debatte über Machtwechsel
Vor diesem Hintergrund bewertet Laschet Gedankenspiele über eine Änderung an der Spitze der Regierung negativ. "Ein Kanzlerwechsel aus dem Nichts wäre da extrem schädlich.", betonte der frühere Parteivorsitzende im Gespräch mit der Zeitung. Damit stellt er sich in der aktuellen Situation hinter den amtierenden Bundeskanzler.