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Meta räumt Benachteiligung von Brasiliens Präsidenten ein

© APA/AFP/MAURO PIMENTEL
Mitarbeiter des Facebook-Konzerns Meta haben einem Medienbericht zufolge intern eingeräumt, die Instagram-Konten des brasilianischen Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva während des Wahlkampfs eingeschränkt zu haben.
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Dies berichtete die brasilianische Zeitung "Folha de S.Paulo" am Freitag unter Berufung auf ihr vorliegende interne Kommunikation. Dem Bericht zufolge wurde zudem das Profil von Lulas Herausforderer Flavio Bolsonaro sowie dessen WhatsApp-Kanal von der Plattform empfohlen. Eine Stellungnahme von Meta lag zunächst nicht vor.

Lula und Bolsonaro stehen sich am 25. Oktober in einer Stichwahl gegenüber. Lulas Lager hatte Anfang der Woche angekündigt, eine Beschwerde bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) einzureichen. Darin wird dem Konzern, zu dem neben Instagram WhatsApp und Facebook gehören, eine Manipulation der sozialen Medien während der Wahl in Brasilien vorgeworfen. Nach Angaben von Lulas Partei wurden einige seiner Beiträge ohne Teilen-Button angezeigt, hatten eine geringere Reichweite oder wiesen technische Fehler auf.

Gericht schaltete sich ein

Ein Richter des obersten brasilianischen Wahlgerichts wies Meta am Donnerstag an, die Reichweite politischer Inhalte beider Kandidaten bis zum Ende des Wahlkampfs nicht ungerechtfertigt einzuschränken. Zudem darf der Chatbot Meta AI dem Beschluss zufolge keinen der beiden Kandidaten bei der Erstellung von Inhalten zur Wahl bevorzugen.