Schlagerstar

Mette-Marit: Roland Kaiser macht ihr Mut!

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Nach ihrer überstandenen Lungentransplantation zeigt sich Norwegens Kronprinzessin wieder der Öffentlichkeit – und bekommt nun emotionale Unterstützung von Schlagerstar Roland Kaiser, der dasselbe Schicksal teilt.
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Das erste Lebenszeichen nach dem schweren Eingriff sorgte weltweit für Erleichterung: Optimistisch und lächelnd präsentierte sich Kronprinzessin Mette-Marit nach ihrer Lungentransplantation erstmals wieder auf Instagram. Doch trotz aller Zuversicht liegt noch ein steiniger Weg vor der 52-Jährigen. Jemand, der ganz genau weiß, was der royalen Patientin nun bevorsteht, ist Roland Kaiser. Der 74-jährige Schlagersänger bekam vor 16 Jahren selbst eine Spenderlunge und meldete sich nun via BILD mit einer rührenden Botschaft zu Wort.

Für ihn sei die Transplantation damals der größte Einschnitt seines Lebens, aber eben auch eine absolute "Befreiung" gewesen. Vor dem Eingriff brachten ihn schon wenige Meter zu Fuß an seine körperlichen Grenzen, von Lebensqualität konnte keine Rede mehr sein. Der Neustart mit dem fremden Organ erforderte sofortige Disziplin: "Fünf Tage nach der OP saß ich auf dem Ergometer", erinnert sich Kaiser. In der Tat beginnt die harte Rehabilitation meist schon unmittelbar nach dem Eingriff, um den Körper Schritt für Schritt an das neue Organ zu gewöhnen.

Medizinischer Unterschied

Roland Kaiser macht Mette-Marit Mut © Getty Images

Obwohl beide das gleiche Organ implantiert bekamen, unterscheidet sich die medizinische Ausgangslage grundlegend. Roland Kaiser litt an der chronischen Lungenkrankheit COPD. Da die Atemwege durch den Eingriff komplett ersetzt wurden, spielt die ursprüngliche Erkrankung für seine neue Lunge heute keine Rolle mehr – dem Sänger geht es weiterhin blendend.

Mette-Marit hingegen kämpft seit Jahren gegen eine chronische Lungenfibrose, bei der das Gewebe vernarbt. Da ihre körpereigene Lunge kaum noch funktionierte, war der schnelle Eingriff unumgänglich. Berichten zufolge soll ihre Fibrose allerdings auf einer Autoimmunerkrankung basieren. Genau hier liegt das medizinische Fragezeichen: Da die genaue Form ihrer Erkrankung nicht öffentlich bekannt ist, lässt sich aktuell nicht sicher vorhersagen, ob das Immunsystem der Kronprinzessin im schlimmsten Fall auch das neue Gewebe wieder angreifen könnte.