Wirtschaftsstandort
Mikl-Leitner will Kosten und Bürokratie hinunterschrauben
Beim Treffen der "Initiative Standort - Plattform für Leistung und Eigentum" im Palais Niederösterreich in Wien machte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) deutlich: "Eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik ist die allerbeste Sozialpolitik, denn sie sichert und schafft Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen". Vor diesem Hintergrund sollen künftig Unternehmen entlastet und Verwaltungswege vereinfacht werden. Besonders die geplante Senkung der Lohnnebenkosten soll nicht erst 2028, sondern bereits ein Jahr früher kommen, fordert die niederösterreichische Landeshauptfrau. Das würde Betrieben mehr Spielraum geben und den hiesigen Wirtschaftsstandort stärken.
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Beim Thema Bürokratie-Abbau sprach sich Mikl-Leitner für ein Ende des "Gold-Platings" aus und verwies dabei auf bereits umgesetzte Schritte in Niederösterreich. Dort sei bereits jedes sechste Landesgesetz vereinfacht worden. Auch die neue Umbauordnung soll Sanierungen erleichtern und Bauprojekte rascher ermöglichen.
Zur "Initiative Standort" zählen insgesamt 13 bedeutende Wirtschafts- und Interessenvertretungen: die Industriellenvereinigung, die Wirtschaftskammer, der Handelsverband, die Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Hoteliervereinigung, der Verband Österreichischer Privatstiftungen, der Haus- und Grundbesitzerbund, der Raiffeisenverband, die Landwirtschaftskammer, die Land & Forstbetriebe, der Bund der Steuerzahler, die Rechtsanwaltskammer sowie die Notariatskammer. Günter Stummvoll, der Sprecher der Initiative Standort, hob die Bedeutung einer aktiven Standortpolitik hervor, Niederösterreich sei hier "besonders vorbildlich", betonte er.