Sender
Millionenverlust: ARD & ZDF brechen Einnahmen weg
Damit lagen die Einnahmen um rund 20 Millionen Euro beziehungsweise etwa 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Laut Beitragsservice war dieser Rückgang bereits erwartet worden.
Auch interessant
Der Rundfunkbeitrag ersetzt seit 2013 die frühere deutsche Rundfunkgebühr und beträgt derzeit 18,36 Euro pro Monat und Haushalt.
Weniger Wohnungen erfasst
Als Hauptursache für den leichten Rückgang nennen die Verantwortlichen die sinkende Zahl beitragspflichtiger Wohnungen. Da der Rundfunkbeitrag pro Haushalt erhoben wird, wirkt sich jede Veränderung bei der Zahl gemeldeter Wohnungen unmittelbar auf die Einnahmen aus.
Dennoch bewegen sich die Beitragserträge seit mehreren Jahren konstant oberhalb von acht Milliarden Euro.
Verteilung der Einnahmen
Den größten Anteil der Einnahmen erhielt 2025 das ZDF mit rund 2,2 Milliarden Euro. Innerhalb der ARD entfielen die höchsten Beträge auf den Westdeutschen Rundfunk mit rund 1,3 Milliarden Euro sowie auf den Südwestrundfunk und den Norddeutschen Rundfunk mit jeweils rund 1,1 Milliarden Euro.
Den geringsten Anteil erhielt Radio Bremen mit rund 47 Millionen Euro.
Empfehlung für Erhöhung
Die Kommission empfiehlt zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), den Rundfunkbeitrag ab 2027 von derzeit 18,36 Euro auf 18,64 Euro pro Monat anzuheben.