18-Jähriger in Haft
Mord aus Schwulenhass: Das ist der Verdächtige
NÖ. Man muss sich das einmal vorstellen, wie es jenem Ehepaar geht, das derzeit auf Segelurlaub weilt und ihren direkten Nachbar im durchaus noblen Siedlungsgebiet Dirnelwiese bzw. einem der beiden Söhne (18) beauftragt haben, inzwischen als Housesitter auf die Liegenschaft nur wenige Meter von der Wiener Stadtgrenze entfernt aufzupassen. Genau in diesem Haus kam es zum abscheulichen Hate-Crime-Verbrechen, bei der der 29-Jährige Akhil Victor G. in der Nacht zum Donnerstag totgeprügelt wurde.
Wie berichtet, dürfte eben jener Nachbarssohn H.P. (Name der Redaktion bekannt), ein junger Ungar, der mit seinem Bruder und den Eltern im Nebenhaus wohnt, den queeren TikTok- und Insta-Influencer in einen mörderischen Hinterhalt gelockt haben - mutmaßlich über ein Fake-Profil, auf dem er sich selbst als Homosexueller ausgab und Akhil ein ungestörtes sinnliches Date vorgaukelte.
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Vor Ort eingetroffen, erwartete den Wiener dort die Hölle. Mit bloßen Händen und Fußtritten soll er aus purem Schwulenhass zu Tode geprügelt worden sein. Die Polizei spricht von "massiver Gewalt gegen den Kopf- und Halsbereich", wobei es echt schwer glaubhaft ist, dass der 18-Jährige so ganz allein gehandelt haben soll. Seine angeblichen Kampfsportfähigkeiten beschränken sich nämlich darauf, zwischen elf und 13 mit Taekwondo ein paar Preise abgeräumt zu haben, dann taucht er in keinem Verein mehr auf, später dürfte er nach oder schon während der Moped- und Trial-Bike-Phase in Kontakt mit der Homo- und Pädo-Hunter-Szene gekommen sein.
Dazu muss man wissen, dass es vor einem Jahr eine Razzia in sieben Bundesländern gegeben hat, bei der mehr als ein Dutzend Männer und Frauen wegen des Verdachts von "Hate Crime" festgenommen worden sind. Darunter fielen auch Verdächtige, die Übergriffe auf Angehörige der LGBTIQ-Community verübt haben sollen. Bei den Opfern handelt es sich oft um Homosexuelle, denen von den mutmaßlichen Tätern fälschlicherweise Pädophilie unterstellt wurde. Die Verdächtigen raubten die Opfer aus, erniedrigten und verletzten sie - manche davon sehr schwer. In einem Fall stand sogar Mordversuch im Raum. Und jetzt die Bluttat von Langenzersdorf.
Von den Ermittlern wird zu klären sein, ob der 18-Jährige aus dieser Szene zu dem Verbrechen aufgestachelt worden war, ob es (im Vorfeld) Mitwisser oder gar Bestimmungstäter gab. Über den 18-Jährigen wurde am Samstag jedenfalls vom Landesgericht Korneuburg die U-Haft verhängt. Die Verdächtige soll sich als nicht sonderlich gesprächig erweisen.
Es gilt die Unschuldsvermutung.