Balogun war im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina vom Platz gestellt worden und wäre für das anschließende Spiel gegen Belgien gesperrt gewesen.
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Nachdem US-Präsident Donald Trump jedoch bei Fifa-Boss Gianni Infantino interveniert hatte, wurde die Sperre knapp 24 Stunden vor dem Anpfiff aufgehoben. Dieser beispiellose Vorgang sorgte weltweit für massive Kritik. Die USA verloren die Partie letztlich deutlich mit 1:4 und schieden aus dem Turnier aus.
War sich der Kontroverse bewusst
Gegenüber der Sendung "CBS Mornings" erklärte Balogun nun, dass er zwar anfangs froh über seine Spielberechtigung war, sich aber schnell der aufkommenden Kontroverse bewusst wurde. Er habe eine deutliche Nervosität bei seinen Mitspielern wahrgenommen und es sei enorm schwierig gewesen, den immensen Trubel von außen auszublenden und sich auf das Spiel zu konzentrieren. Auch Andrew Giuliani, Geschäftsführer der WM-Taskforce des Weißen Hauses, gab kürzlich zu, dass der Skandal das Team von Trainer Mauricio Pochettino abgelenkt haben könnte. Dennoch verteidigte er die beispiellose politische Einmischung: Man habe aufgrund der hohen finanziellen Investitionen der USA in die WM einen fairen Ablauf auf dem Spielfeld sicherstellen wollen. Trotz des unrühmlichen Ausscheidens sei er stolz auf den Charakter der Mannschaft.