Horror-Szenario

Klopps größter Albtraum könnte wahr werden

Ein Mann mit Bart steht am Spielfeldrand eines Fußballstadions und blickt in die Kamera.
© EPA
Davor hat der zukünftige Bundestrainer stetes gewarnt.
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Die Fußball-Weltmeisterschaft ist gerade erst auf 48 Teilnehmer erweitert worden – doch FIFA-Präsident Gianni Infantino denkt bereits über den nächsten großen Schritt nach. Künftig könnten sogar 64 Nationalmannschaften um den WM-Titel kämpfen. Für den designierten deutschen Teamchef Jürgen Klopp wäre das allerdings ein echtes Horrorszenario.

Schon vor rund neun Monaten hatte Klopp die Idee einer weiteren Aufstockung deutlich kritisiert. Gegenüber The Athletic sagte er: "Ich wollte gar nicht erst darüber nachdenken. Ehrlich gesagt, ich habe es nur gesehen und dachte: Oh nein, darauf lasse ich mich nicht ein." Damals war die Diskussion noch theoretisch – inzwischen bringt FIFA-Präsident Gianni Infantino das Thema selbst ins Spiel.

XXXL-WM schon 2030?

Im Gespräch mit dem Schweizer Portal blue Sport erklärte Infantino, eine Erweiterung auf 64 Teams sei etwas, worüber man nach der laufenden Weltmeisterschaft "auf jeden Fall" nachdenken müsse. Seine Begründung: "Die ganze Welt muss von der WM träumen dürfen und nicht nur Europa und Südamerika."

Mehrere Männer im Anzug mit FIFA-Emblem applaudieren in einem Stadion.
© APA/AFP/PAUL ELLIS

Die FIFA hatte das Teilnehmerfeld bereits für die aktuelle WM in den USA, Kanada und Mexiko von 32 auf 48 Mannschaften vergrößert. Dadurch stieg die Zahl der Spiele auf den Rekordwert von 104, erstmals wurde zudem ein Sechzehntelfinale ausgetragen. Aus Sicht Infantinos ist das neue Format ein Erfolg. Die Qualität der Mannschaften werde weltweit immer besser, argumentiert der FIFA-Chef, kleinere Fußballnationen erhielten dadurch eine realistische Chance, sich für eine WM zu qualifizieren.

Kritiker sehen die Entwicklung jedoch mit Sorge. Sie befürchten eine weitere Überlastung der Profis, einen noch volleren internationalen Spielkalender und einen Qualitätsverlust durch immer größere Teilnehmerfelder. Gerade Trainer wie Klopp hatten in der Vergangenheit wiederholt vor der steigenden Belastung der Spieler gewarnt.

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