Kritik nach Mutter-Tod

NADA stützt Rad-Ass: Respektloser Umgang bei Trauerfall verurteilt!

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Die Nationale Anti-Doping Agentur Österreichs nimmt nach heftiger Kritik von Radsportlerin Valentina Cavallar Stellung und spricht der Sportlerin ihr tiefes Mitgefühl aus.
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Die Nationale Anti-Doping Agentur Österreichs (NADA) hat sich nach der scharfen Kritik von Radsportlerin Valentina Cavallar am Dienstag offiziell zu Wort gemeldet. Die Österreicherin hatte öffentlich gemacht, dass wenige Stunden nach dem Tod ihrer Mutter eine Dopingkontrolle bei ihr durchgeführt wurde. Die NADA teilte mit, dass der Bericht Cavallars tief betroffen mache, stellte jedoch gleichzeitig klar, dass es sich um keine Kontrolle der NADA Austria gehandelt habe und zu den genauen Umständen keine eigenen Erkenntnisse vorliegen.

Respektvoller Umgang und Menschenwürde gefordert

Die NADA Austria sprach der Radsportlerin und ihrer Familie aufrichtiges Mitgefühl für den schmerzhaften Verlust aus. "Der Verlust eines nahestehenden Menschen ist eine außerordentlich belastende Situation, in der besonderes Einfühlungsvermögen und ein respektvoller Umgang unerlässlich sind", hieß es in der offiziellen Aussendung des Verbands. Es wurde betont, dass auch zu kontrollierende Personen klare Rechte auf Menschenwürde, Privatsphäre und verfahrenskonforme Standards besitzen.

Abbruch von Kontrollen in Ausnahmefällen rechtmäßig

Die Anti-Doping-Bestimmungen und ein menschlich angemessener Umgang miteinander seien laut NADA keineswegs gegensätzlich. In außergewöhnlichen Belastungssituationen müsse mit besonderer Sensibilität gehandelt werden – ein Abbruch der Kontrolle sei in berechtigten Ausnahmesituationen rechtmäßig. Die Glaubwürdigkeit des gesamten Anti-Doping-Systems hänge nicht nur von konsequenten Tests ab, sondern zwingend auch von der Wahrung der Sportlerrechte.