Grosses Aufsehen

Nächster Trainer-Paukenschlag bei Red Bull

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Ein doppelter Trainer-Paukenschlag in Salzburg und Leipzig sorgt am heutigen Mittwoch für weitreichende Veränderungen im Red Bull Fußball-Kosmos
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Der deutsche Bundesligist RB Leipzig hat die Reißleine gezogen und Trainer Ole Werner am Mittwochabend offiziell freigestellt, wie "Bild" berichtet. Obwohl der 38-Jährige die Saison auf dem dritten Platz beendete und den Leipziger Vereinsrekord mit 20 Saisonsiegen einstellte, sorgten die Bosse mit der Entlassung für einen echten Trainer-Paukenschlag. Werner war gerade erst aus seinem Urlaub in Malaysia zurückgekehrt, als ihn die Kündigung erreichte. Laut der deutschen Zeitung wurden auch seine Co-Trainer Patrick Kohlmann und Tom Cichon entlassen. Intern gab es schon länger erhebliche Zweifel an seiner Arbeit, wobei Global-Sportboss Jürgen Klopp als einer der größten Kritiker galt. Das Verhältnis zwischen Klopp und Werner soll im Laufe des Jahres stark abgekühlt sein. Als Nachfolger steht Martin Demichelis bereits ganz oben auf der Wunschliste.

Neuer Coach für Salzburg

Auch beim österreichischen Bundesligisten Red Bull Salzburg gibt es weitreichende personelle Neuigkeiten. Pünktlich zum offiziellen Trainingsauftakt präsentierte der Verein am Mittwoch den Deutschen Danny Röhl als neuen Cheftrainer – oe24 berichtete. Der 37-Jährige kommt für eine Ablösesumme von rund zwei Millionen Euro von den Glasgow Rangers nach Österreich und erhält an der Salzach einen langfristigen Vertrag bis 2029. Damit folgt er auf Daniel Beichler, der den Klub Mitte Mai nach nur drei Monaten Amtszeit verlassen musste. Röhl stand bereits beim ersten Training in Taxham auf dem Platz, nachdem die Mannschaft am Vortag die sportlichen Leistungstests absolviert hatte.

Große Ziele an der Salzach

v.l. Trainer Danny Röhl, Marcus Mann am Mitwoch während der Vorstellung des neuen Coachs im Rahmen einer Pressekonferenz des FC Red Bull Salzburg in Salzburg. © APA/EXPA/ JOHANN GRODER

Der neue Salzburg-Trainer freut sich auf die kommende Herausforderung im von Jürgen Klopp geleiteten Fußball-Netzwerk. Röhl betonte in einer offiziellen Aussendung: "Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe. Ich kenne den Club bereits aus meiner Trainervergangenheit und weiß, welche Möglichkeiten hier vorhanden sind, welche Qualität im Verein steckt und welche ambitionierten Ziele verfolgt werden. Genau das hat mich gereizt." Er übernimmt eine Mannschaft im Umbruch, die seit dem Sommer 2023 titellos geblieben ist. Zu seiner Spielphilosophie fügte er hinzu: "Salzburg steht für mutigen, intensiven und offensiven Fußball - eine Art Fußball, mit der ich mich sehr identifiziere und die auch zu meiner Vorstellung vom Spiel passt."