Diebesbande zerschlagen

Nächtlicher Zugriff in Hollabrunn: Kupferkabel-Bande gefasst

© LKA NÖ
Monatelang zog eine skrupellose Bande quer durch Österreich eine Spur der Verwüstung – jetzt ist Schluss. Die Polizei hat einer Tätergruppe das Handwerk gelegt, die in Niederösterreich, Wien, Kärnten und der Steiermark systematisch Kupferkabel und hochpreisiges Werkzeug erbeutete.
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Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich ermittelten seit Anfang Juni 2026 akribisch gegen die Gruppe – mit Erfolg.

Zugriff mitten in der Nacht. In der Nacht von 12. auf 13. Juni schlugen die Ermittler zu: Bei einem Einbruchsversuch in ein Firmengelände im Stadtgebiet von Hollabrunn wurden vier Verdächtige auf frischer Tat ertappt und festgenommen. Die Rumänen im Alter von 22, 27, 33 und 43 Jahren zeigten sich bei den Einvernahmen teilweise geständig und wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg in die dortige Justizanstalt eingeliefert.

Es wurde eingebrochen. © LKA NÖ

Nächtlicher Zugriff in Hollabrunn: Vier Männer auf frischer Tat gefasst

Eine Blutspur des Diebstahls. Was die Ermittler aufdeckten, ist erschreckend: Der Tätergruppe konnten im Zeitraum vom 25. April bis 13. Juni insgesamt sechs Einbruchsversuche sowie fünf vollendete Einbrüche zugeordnet werden. Die Tatorte reichten von den Bezirken Melk, Wolfsberg, Südoststeiermark, Leoben, Murtal und Hollabrunn bis nach Graz und Wien – eine regelrechte Diebestour quer durch die Republik.

Diebesbande zerschlagen: Millionending quer durch Österreich aufgeflogen

Millionenschaden. Der Gesamtschaden, den die Bande hinterließ, beläuft sich auf rund 250.000 Euro – eine Bilanz der Zerstörung, die zahlreiche Firmen und Lagerplätze schwer getroffen hat.

Akribische Fahndung führt zum Erfolg: Kupferkabel-Bande gestoppt

Fazit: Dank akribischer Ermittlungsarbeit des Landeskriminalamtes Niederösterreich endet eine monatelange, gefährliche Diebestour durch vier Bundesländer – und eine Bande, die keine Grenzen kannte, sitzt nun hinter Gittern.