Wer wie viel casht

Nebenbezüge: FPÖ hat die meisten Spitzenverdiener

© APA/HELMUT FOHRINGER
oe24-Auswertung zeigt: Die FPÖ hat mit Abstand die meisten Spitzenverdiener im Parlament.
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Bis 30. Juni müssen Nationalratsabgeordnete ihre Nebeneinkünfte für das Vorjahr offenlegen. 175 von 183 Mandataren sind dem bereits nachgekommen. oe24 hat die Zahlen für 2025 ausgewertet.

Die Einkommenskategorien im Überblick:
Kategorie 1: 1 bis 1.150 Euro
Kategorie 2: 1.151 bis 4.000 Euro
Kategorie 3: 4.001 bis 8.000 Euro
Kategorie 4: 8.001 bis 12.000 Euro
Kategorie 5: über 12.000 Euro

Das Ergebnis: Wie schon im Vorjahr hat die FPÖ die meisten Spitzenverdiener in ihren Reihen. Acht Mandatare fallen in die höchste Einkommenskategorie, verdienen also neben ihrem staatlichen Salär von rund 10.350 Euro noch zusätzlich 12.000 Euro pro Monat. Im Vorjahr waren es noch sieben, also einer weniger.

Wie viele Abgeordnete von welcher Partei in welche Kategorie fallen. © oe24

Neu bei den Spitzenverdienern ist nämlich FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz. Und: Auch der zweite Generalsekretär der Blauen, Christian Hafenecker, dürfte eine knackige Gehaltserhöhung von seiner Partei bekommen haben. Für 2025 meldet er noch die Einkommenskategorie 3 (4.001 bis 8.000 Euro), für 2026 - die Frist für die Offenlegung wäre eigentlich erst Juni 2027 - hat er aber bereits über 12.000 Euro eingemeldet.

Die Generalsekretäre von anderen Parteien, etwa Nico Marchetti (ÖVP) oder Douglas Hoyos (NEOS), verdienen zwischen 4.001 bis 8.000 Euro.

Die zweitmeisten Spitzenverdiener haben übrigens die NEOS. Zwei Abgeordnete verdienen hier über 12.000 Euro zusätzlich. Dahinter folgt die SPÖ, die heuer nur noch einen Mandatar in der höchsten Einkommenskategorie hat. Die Gewerkschafterin Barbara Teiber ist nämlich in die Einkommenskategorie 4 abgerutscht und verdient so "nur" mehr 8.001 bis 12.000 Euro.

Die ÖVP hat bisher noch keinen Mandatar, der über 12.000 Euro verdient eingemeldet. Der Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kurt Egger (ÖVP) hat seine Zahlen für 2025 aber noch nicht offengelegt. 2024 war er jedenfalls noch in der höchsten Einkommenskategorie.

Die Durchschnitts-Kategorie eines Abgeordneten nach Parteien. © oe24

Auch im Durchschnitt hat die FPÖ die höchsten Nebenverdienste. Ein Freiheitlicher fällt im Schnitt in die (fiktive) Einkommenskategorie 2,26. Dahinter folgt die ÖVP mit einem Durchschnitt von 2,18, danach die NEOS mit 1,94 sowie die SPÖ mit 1,85. Traditionell weit abgeschlagen liegen die Grünen mit 0,44. Die kleinste Partei im Parlament hat auch keinen einzigen Abgeordneten, der über 4.000 Euro verdient, also in eine höhere Kategorie als 2 fällt.

Die ganze Liste:

Über 12.000 Euro verdienen:

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Freiberufler sowie Manager sind bei den Top-Verdienern übrigens in der Mehrheit. Harald Stefan und Volker Reifenberger sind etwa Notare, Christian Ragger ist Rechtsanwalt, Gerhard Kaniak Apotheker. Unternehmer bzw. Manager sind Maximilian Weinzierl, Arnold Schiefer, sowie Karin Doppelbauer. Christoph Pramhofer ist Banker.

Norbert Nemeth ist Klubdirektor der FPÖ, Franz Jantscher Gewerkschafter.

Zwischen 8.001 und 12.000 Euro verdienen:

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Zwischen 4.001 und 8.000 Euro verdienen:

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Zwischen 1.151 und 4.000 Euro verdienen:

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Zwischen 1 bis 1.150 Euro verdienen:

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Keine Nebenverdienste haben

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Noch nicht eingereicht haben:

Anmerkung: Bei der SPÖ hat Christoph Matznetter seine Zahlen noch nicht eingereicht. Er sitzt aber erst seit 2026 wieder im Nationalrat, muss also für das Vorjahr keine Zahlen offenlegen. © oe24