Türkei-Teamchef

Neuer Hoffnungsträger: Sergen Yalçın übernimmt die Türkei!

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Sergen Yalçın ist neuer Teamchef der türkischen Fußball-Nationalmannschaft. Der 53-jährige Ex-Nationalspieler folgt auf Vincenzo Montella und unterschreibt einen Vierjahresvertrag.
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Die türkische Fußball-Nationalmannschaft hat einen neuen Hoffnungsträger an der Seitenlinie. Der türkische Fußballverband (TFF) gab am Dienstag die Verpflichtung von Sergen Yalçın als neuem Nationaltrainer bekannt. Der 53-jährige Ex-Internationalen folgt auf den Italiener Vincenzo Montella, der nach vier Niederlagen in der Nations League und dem enttäuschenden Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft in Nordamerika seinen Hut nehmen musste. Yalçın, der als Aktiver für Beşiktaş, Fenerbahçe sowie Galatasaray auflief und Beşiktaş als Coach zum Double führte, erhält einen Vierjahresvertrag.

Sergen Yalçın will die Türkei zur WM und EM führen

In einer ersten Stellungnahme beim YouTube-Kanal Kafa Sports zeigte sich der neue Nationaltrainer stolz über seine Nominierung. "Die Nationalmannschaft steht über allem und über allen Klubvereinen. Es ist ein Traum für jeden Trainer, Nationalcoach des eigenen Landes zu sein", betonte Yalçın.

Er verwies auf die sportlich schwierige Lage seit der Weltmeisterschaft, gab sich aber gleichzeitig zuversichtlich. Das primäre Ziel des neuen Trainers ist es, das Team in der A-Liga der Nations League zu halten und die Qualifikation für die anstehende Europameisterschaft sowie die Weltmeisterschaft zu sichern.

Fokus auf Belgien-Match und Talentförderung um Arda Güler

Die erste Reifeprüfung wartet bereits in der Nations League gegen Belgien. "Wir müssen das Spiel gegen Belgien gewinnen, um in der A-Liga zu bleiben und uns eine Chance auf die Playoffs zu erhalten", erklärte Yalçın direkt. Neben taktischen Anpassungen möchte der neue Teamchef auch personelle Wogen glätten und junge Talente wie Arda Güler, Can Uzun oder Deniz Gül weiterentwickeln. Zudem kündigte er Gespräche mit Keeper Berke Özer an, um dessen Rückkehr ins Nationalteam zu ermöglichen.

Finanzielle Details spielte Yalçın herunter: "Ich habe nicht einmal über mein Gehalt gesprochen, wenn es um das Nationalteam geht, rückt das Geld in den Hintergrund."