Schulvergleich

Neues Tool: So gut ist die Volksschule deines Kindes

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Wie gut schneiden Österreichs Volksschulen ab? Seit Anfang Oktober veröffentlicht das Bildungsministerium erstmals ausgewählte Leistungsdaten. Eltern können damit Schulen in ihrer Umgebung vergleichen und sich ein genaueres Bild von den Ergebnissen machen.
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Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) setzt damit ein Vorhaben für mehr Transparenz um. Auf der Plattform bildungskompass.gv.at sind die Ergebnisse der vergangenen drei Messungen der individuellen Kompetenzmessung PLUS (iKM PLUS) abrufbar. Diese Tests werden jährlich in der dritten und vierten Schulstufe durchgeführt.

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In drei Gruppen eingeteilt

Die Schulen werden dabei in drei Gruppen eingeteilt: oberes, mittleres oder unteres Drittel. Entscheidend ist allerdings der Vergleich mit Schulen, deren Schüler ähnliche soziale und wirtschaftliche Voraussetzungen haben. Ein österreichweites Ranking der besten Volksschulen lässt sich daraus daher nicht ableiten.

Zusätzlich finden Eltern Angaben zur Schülerzahl und durchschnittlichen Klassengröße. Auch Schulen mit besonders herausfordernden Bedingungen sollen besser unterstützt werden. Dafür erhalten ausgewählte Standorte über das Chancenbonus-Programm zusätzliche Ressourcen.

Die Veröffentlichung ist erst der Anfang: Im Frühjahr 2027 sollen Daten zu Mittelschulen folgen, danach jene zur AHS-Unterstufe. Langfristig sind weitere Informationen geplant, etwa zu Schulschwerpunkten, Schulklima und Wohlbefinden. Ziel ist, Unterschiede sichtbar zu machen und die Qualität der Schulen nachhaltig zu verbessern.