Winter-Knall

Neues Wettermodell kündigt "Schneebombe" im November an

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Österreich steht ein markanter Wintereinbruch bevor.
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Muss sich Österreich in der zweiten Novemberhälfte auf einen ersten kräftigen Wintereinbruch einstellen? Die neuesten Berechnungen der Wettermodelle machen zumindest Hoffnung auf eine winterliche Wende. Sowohl das europäische ECMWF-Modell als auch das amerikanische GFS zeigen für den Zeitraum von 17. bis 20. November deutliche Schneesignale. Besonders der Alpenraum könnte dabei in den Mittelpunkt rücken.

Allerdings unterscheiden sich die beiden Modelle noch bei der genauen Verteilung der Niederschläge. Das Europamodell deutet Schneefälle nicht nur entlang der Alpen, sondern teilweise auch in tieferen Lagen im Westen und Süden an. Das amerikanische GFS setzt seinen Schwerpunkt stärker auf den Alpenraum sowie den Südosten. Auch für Österreich werden dabei markante Schneesignale berechnet.

Prognose noch unsicher

Die Signale sind allerdings noch mit Vorsicht zu genießen. Einzelne aktuelle Schneemodelle zeigen für den Zeitraum ab 17. November zwar weitere Niederschläge, kennzeichnen diese Entwicklung aber noch als unsicher. Auch die Berechnungen für österreichische Skigebiete unterscheiden sich teilweise deutlich.

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Ein Blick auf die Klimadaten zeigt: Schnee im November wäre in Österreich keineswegs ungewöhnlich. In Innsbruck tritt eine erste durchgehende Schneedecke im langjährigen Durchschnitt etwa am 19. November auf, in Salzburg am 21. November. In Wien ist es im Schnitt erst gegen Monatsende so weit.

Entscheidend wird daher nicht nur sein, ob es schneit, sondern auch, wie weit die Schneefallgrenze sinkt und ob der Schnee liegen bleibt.

Noch ist der Wintereinbruch also nicht fix. Die kommenden Modellläufe werden zeigen, ob aus den ersten Schneesignalen tatsächlich eine nachhaltige Wetterumstellung wird.