Vor rund einem Jahr ist uns dieses literarische Phänomen zum ersten Mal aufgefallen, nun hat es sich wiederholt: Die Wiener Autorin Beate Maly ist einmal mehr mit gleich zwei Werken in den Buchcharts vertreten.
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Maly, die vor rund 20 Jahren zum Schreiben kam und lange noch in der kindlichen Frühförderung, ihrem "Ursprungsberuf" tätig war, begann ihre Schreib-Karriere mit pädagogischen Fachbüchern und Erzählungen für Kinder.
Seit einigen Jahren konzentriert sich Maly nun auf historische Stoffe - in Krimi- oder Romanform. Mit Schnee über dem Naschmarkt (diese Woche Platz zwei der Paperback-Charts) entführt uns die Autorin ins verschneite Wien Ende 1911, wo bereits zum zweiten Mal die böhmische Köchin Mila und Kommissar Felix Zack ermitteln müssen. Dieses Mal beobachtet Mila etwas seltsames am Naschmarkt: Silvana, die Fischhändlerin, trägt eine auffällige Kette um den Hals. Kurz darauf hat die Kette die Besitzerin gewechselt - plötzlich ist das Geschmeide an einer vornehme Kundin zu sehen. Diese ist dann, nur wenig später, tot...
In "Der Zauber der kleinen Dinge" bleiben wir in Wien, jedoch reisen zurück ins Jahr 1900 zur Zuckerbäckerin Charlotte Geiger. Ihre Zukunftshoffnungen werden jäh zerstört, als der Vater den Familienbetrieb - eine Backstube, in der Charlotte Marzipanfiguren anfertigt - verkaufen will. Die junge Frau ist unverheiratet und darf den Betrieb weder übernehmen, noch wo anders arbeiten. Da lernt sie den Erfinder Erwin Perzy kennen und die beiden kreieren bald die erste Wiener Schneekugel (in der Schumanngasse gibt es bis heute das Wiener Schneekugelmuseum).
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