Von 2028 bis Ende 2031 stehen insgesamt 9,6 Millionen Euro bereit. 4,4 Millionen kommen vom Land, 5,2 Millionen von der ESA über den Bund.
Das sind 400.000 Euro mehr als in der ersten Runde. „Die Raumfahrt eröffnet neue Chancen für Niederösterreich, für neue Arbeitsplätze, neue Unternehmen, mehr Wertschöpfung”, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Sie hat die Neuigkeit bei der Eröffnung der ersten Austrian Space Days verkündet.
Startrampe Schwechat
Bereits 2026 wurde die Space Factory eröffnet, in der Prototypen gebaut und getestet werden. Der Space Hub im Office Park 2 wächst weiter, zehn Unternehmen sind dort schon aktiv. Flughafen-Vorstand Günther Ofner kündigt an: Sobald der Office Park 4 Next fertig ist, gehört der gesamte Office Park 2 dem Space Hub.
Unter der Dachmarke „Space Region Lower Austria” vernetzt das Land seine Standorte von Seibersdorf über Wiener Neustadt bis nach Schwechat.
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Zukunft im All
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) sieht in der Verlängerung ein klares Signal: Das Land investiert auch in angespannten Budgetzeiten in Zukunftstechnologien. Die Raumfahrt ist für ihn eine Schlüsseltechnologie für Defense, Erdbeobachtung, Klimaforschung und Katastrophenschutz.
ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher lobt die dynamische Szene. Das Phi-Lab ist eines von nur zehn, und dort entstehen neue, große Firmen. Bei den ersten Austrian Space Days vernetzten sich parallel rund 700 Teilnehmer.