Auf dem Gelände des Landesklinikums Hollabrunn wurde eine neue Photovoltaik-Anlage errichtet. Das Projekt ist Teil des Programms "Sonnenkraftwerk NÖ" und soll die Energieversorgung der Gesundheitseinrichtung langfristig absichern. Gerade bei einem Krankenhaus, das rund um die Uhr auf eine stabile Stromversorgung angewiesen ist, spielt die Eigenproduktion von Energie eine immer wichtigere Rolle.
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"Eine sichere Energieversorgung ist insbesondere bei kritischer Infrastruktur besonders wichtig. Mit jeder neuen Photovoltaikanlage auf unseren Landesstandorten erzeugen wir mehr Strom selbst, reduzieren CO₂-Emissionen und werden unabhängiger von externen Energiequellen. Mit dem Sonnenkraftwerk NÖ treiben wir diesen Weg konsequent weiter voran", betont Landesrat Anton Kasser (ÖVP).
Anlage aus über 200 Modulen
Die neue Anlage besteht aus 214 Modulen und bringt eine Leistung von 90 kWp. Pro Jahr werden damit etwa 90.000 Kilowattstunden Strom erzeugt, was in etwa dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 30 Einfamilienhäusern entspricht. Gleichzeitig können rund 17 Tonnen CO₂ eingespart werden. Bei Planung und Umsetzung wurde bewusst auf heimische Produkte und hohe Sicherheitsstandards gesetzt.
Neben dem Umweltaspekt soll die Anlage auch die Energiekosten des Klinikstandorts senken. Die vorhandenen Dachflächen werden damit gezielt für die Stromproduktion genutzt. Wichtig zu wissen: Die Photovoltaik-Anlage verfügt über moderne Sicherheitstechnik, die im Störfall eine automatische Abschaltung ermöglicht. Fast alle verbauten Komponenten stammen aus Österreich.