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NÖ-Landkarte für den Pflegejob

© NLK Burchhart
Sieben Wege in den Beruf, rund 2.300 Ausbildungsplätze, alles auf einen Klick: Niederösterreich bündelt die Pflegeausbildung erstmals online auf einer Plattform.
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Seit Donnerstag ist die „Landkarte für Pflege- und Betreuungsausbildung” unter pflegelandkarte-noe.at online. Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) präsentierte sie mit Robert Langenberger und Cornelia Russ von der Facultas Verlags- und Buchhandels AG.

Bisher zeigten Land, Landesgesundheitsagentur und Träger wie Rotes Kreuz oder Samariterbund jeweils ihr eigenes Angebot. Jetzt landet alles auf einer Plattform. „So niederschwellig wie möglich, übersichtlich, regional und lokal gegliedert”, sagt Teschl-Hofmeister. In Österreich ist das einzigartig.

Sieben Wege

Es gibt „sieben Wege in die Pflege”, vom Start in der Mittelschule über Pflegeassistenz und Sozialbetreuung bis zum Studium. Auch Quereinsteiger und Karenz-Rückkehrer finden ihren Pfad.

Dazu kommt Geld: 5.713 Personen kassierten seit 2022 die Pflegeausbildungsprämie, insgesamt 49,1 Millionen Euro. Seit 1. Jänner 2026 beträgt sie 658,40 Euro im Monat. Den Bildungsscheck holten sich 6.354 Personen.

Mehr Geld, mehr Heime

Das Land setzt auch beim Bleiben an, etwa mit der bezahlten Mittagspause. 300 Millionen Euro fließen in die Pflegeinfrastruktur, in Krems entsteht das erste Lehrpflegeheim Österreichs. „Die Pflege ist eine der Zukunftsfragen”, betont die Landesrätin.

Langenberger nennt die Karte ein „einzigartiges Projekt für Österreich”. Russ sagt: „Die Pflege steht für alle offen.”