Bis zu 15.000 Festmeter Rundholz können dort durch kontinuierliche Beregnung in einem ressourcenschonenden Wasserkreislauf über Monate feucht gehalten werden.
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Das schützt den Rohstoff vor Schädlingen sowie Austrocknung und ermöglicht es, das Holz zeitlich gestaffelt zu verkaufen, um Angebotsspitzen am Markt abzufedern.
Klimasituation zwingt zum Handeln
Waldverband-Obmann Franz Fischer erklärt den Nutzen für die Besitzer: "Mit diesem Nasslager haben wir ein strategisch bedeutendes Infrastrukturprojekt verwirklicht. Wir können das Holz gezielt zwischenlagern, seine Qualität erhalten und die Vermarktung zeitlich steuern." Diese Pufferfunktion ist aufgrund der durch Hitze und Trockenheit stark angespannten Forstschutzsituation im Waldviertel essenziell.
"Im Ernstfall rasch und gezielt handeln"
LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) lobt den strategisch günstigen Standort, der kurze Transportwege sichert: "Wir müssen heute vorsorgen, damit wir morgen im Ernstfall rasch und gezielt handeln können. Mit dem neuen Nasslager schafft der NÖ Waldverband eine wichtige Reserve." Auch Landwirtschaftskammer NÖ-Vizepräsidentin Andrea Wagner sieht angesichts des Klimawandels einen entscheidenden Hebel für die Waldbauern: "Umso wichtiger ist es, dort vorzusorgen, wo wir Handlungsmöglichkeiten haben. Es ist ein wichtiger Meilenstein für mehr Sicherheit und Widerstandsfähigkeit in unserer Forstwirtschaft."