Insbesondere den "Gesundheitsplan 2040plus", der die Reduktion von elf Notarztstützpunkten vorsieht, lehnt er ab.
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Zwar sei der Ausbau von qualifizierten Notfallsanitätern richtig, jedoch betonte er: "Das ändert aber nichts daran, dass der Notarzt nicht zu ersetzen ist." Gesundheit dürfe kein Sparposten sein. Dem Gesundheitspakt habe die SPÖ nur unter der Prämisse eines gleichwertigen Ersatzes bei Einrichtungsschließungen zugestimmt – eine Bedingung, die er wegen teils längerer Anfahrtszeiten nicht erfüllt sieht.
Zusammenarbeit mit Landbauer ausgeschlossen
Eine Zusammenarbeit mit FPÖ-Landeschef Udo Landbauer schließt er im Gesundheitsbereich aus und bietet stattdessen der ÖVP an, gemeinsam wieder stärker zu investieren, statt Standorte zu schließen. "Ich möchte eine andere Politik als Udo Landbauer", so Hergovich. Beim Thema Migration plädiert er dafür, Menschen in Not zu helfen, Zuwanderung aber zugleich zu begrenzen. Wer Regeln, Frauenrechte oder die Demokratie missachte, müsse das Land verlassen. Seine parteiinterne Wiederwahl mit 86 Prozent – nachdem Ulrike Königsberger-Ludwig eine mögliche Gegenkandidatur zurückgezogen hatte – wertet Hergovich abschließend als klare Bestätigung seines "Kurses der Mitte".