Christa und Bernhard Sindhuber hatten den Stamm geöffnet, um ein Bienenvolk zu retten, und stießen dabei auf die Insekten.
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Biologe Mathias Weis bestätigte den Fund der seltenen Käfer, die im verborgenen Holz alter Baumhöhlen leben. Daraufhin wurde die Population sicher in einen anderen alten Baum umgesiedelt.
Wichtiger Beitrag zum Erhalt einer streng geschützten Art
Weis betonte gegenüber ORF NÖ: "Der Fund zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll unsere alten Mostbirnbäume für die Artenvielfalt sind. Was für uns bereits wie ein abgestorbener oder nutzloser Baum wirkt, kann für seltene Tiere ein unersetzlicher Lebensraum sein." Der Schutz alter Obstbäume sei laut dem Biologen "nicht nur eine Frage der Sortenvielfalt und des Landschaftsbildes, sondern auch des Naturschutzes".
Familie Sindhuber erklärte zu ihrer Rettungsaktion: "Wir waren natürlich überrascht, was da in unserem alten Birnbaum lebt. Als wir erfahren haben, wie selten diese Käfer sind, wollten wir unbedingt dafür sorgen, dass sie einen neuen Platz bekommen und weiterleben können."
Naturschutz-Sachverständiger Friedrich Hinterleitner lobte diesen Einsatz abschließend: "Es ist sehr erfreulich, dass die Familie so verantwortungsbewusst mit diesem seltenen Fund umgegangen ist. Die erfolgreiche Umsiedlung ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser streng geschützten Art in unserer Region."