Reise-Chaos

ÖAMTC warnt alle Autofahrer: DIESE Strecken heute unbedingt meiden

© APA/Franz Neumayr (Archivbild)
Ein massives Verkehrsaufkommen sorgt auf Österreichs Transitrouten für erhebliche Verzögerungen. Reisende in Richtung Süden brauchen seit den frühen Morgenstunden unglaublich viel Geduld.
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Seit Sonntagfrüh rollt eine gewaltige Reisewelle über Österreich hinweg, die auf den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen für stehende Kolonnen und stark überlastete Straßen sorgt. Hauptbetroffen von diesem enormen Urlauberverkehr sind laut ÖAMTC die Bundesländer Salzburg, Kärnten und Tirol. Wer sich aktuell auf den Weg in den Urlaub macht, steckt vielerorts fest.

Die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen schildern die Situation wie folgt: "Seit den frühen Morgenstunden sind die Transitrouten in Fahrtrichtung Süden stark überlastet, der Schwerpunkt liegt auf der Tauern Autobahn (A10) in Salzburg und abschnittsweise in Kärnten vor den Tunnelbereichen, Kolonnenverkehr und über eine Stunde Zeitverlust konnten auch vor dem Karawankentunnel (A11) bei der Einreise nach Slowenien beobachtet werden".

Stau auf der Tauern Autobahn

Besonders intensiv machte sich der dichte Verkehr entlang der A10 bemerkbar. Zwischen Golling und St. Michael im Lungau kam es immer wieder zu erheblichen Verzögerungen. Vor den Tunnelbereichen, wie beispielsweise dem Helbersbergtunnel, ging oft gar nichts mehr – hier konnte der Verkehr nur noch blockweise abgefertigt werden.

Geduldsprobe für Reisende in Kärnten

Auch im Süden Österreichs brauchten Urlauber starke Nerven. Vor dem Karawankentunnel (A11) wurde ebenfalls eine Blockabfertigung ausgerufen, was zu einem sieben Kilometer langen Stau führte. Wer auf der Süd Autobahn (A2) ab Bad St. Leonhard in Fahrtrichtung Süden unterwegs war, verlor gut eine halbe Stunde an Zeit.

Verzögerungen auf Tirols Straßen

Nicht besser präsentierte sich die Lage in Tirol. Auf der Brenner Autobahn (A13) geriet der Verkehr ab der Mautstelle Schönberg in Richtung Brennerpass immer wieder drastisch ins Stocken. Auch wer die Fernpassstrecke (B179) wählte, war von der massiven Überlastung betroffen: Zwischen Reutte-Süd und Nassereith verzeichnete man abschnittsweise kilometerlange Staus. Ein schnelles Vorankommen war auf diesen Routen kaum möglich.