Sprit-Hoffnung

Ölpreis erstmals unter Vorkrisen-Niveau

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Erste Tanker fahren durch die Hormuz-Straße - das macht sich auch bei den Ölpreisen bemerkbar.
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In den vergangenen 24 Stunden haben US-Angaben zufolge rund 72 Schiffe mit insgesamt etwa 20 Millionen Barrel Rohöl die Straße von Hormuz passiert.

Preis pro Barrel unter 75 Dollar

Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Talfahrt der vergangenen Handelstage fortgesetzt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August rutschte erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar unter 75 US-Dollar.

Zuletzt kostete ein Barrel 74,60 Dollar und damit mehr als drei Prozent weniger als am Vortag. Am Freitag lag der Preis für Nordseeöl noch über 80 Dollar. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel um 2,86 Prozent auf 70,63 Dollar. Mittlerweile notiert Rohöl der Sorte Brent nur noch knapp über dem Niveau, das vor Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar bei etwa 70 Dollar herrschte.

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Ölpreis stieg auf über 120 Dollar im März

Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat mitgeteilt, dass sie Sicherheitsgarantien erhalten habe, die es Hunderten von Schiffen ermöglichen, den Persischen Golf zu verlassen. Die Straße von Hormuz ist eine für die Weltwirtschaft bedeutende Route für die Lieferung von Rohöl. Die Blockade der Meerenge infolge des Iran-Kriegs hatte den Ölpreis im März zeitweise über 120 Dollar je Barrel getrieben.

Spritpreise stiegen teilweise auf fast zwei Euro. © business-live

Spritpreise niedriger, sollen weiter sinken

Mit den sinkenden Ölpreisen wächst auch die Hoffnung, dass das Tanken in Österreich wieder billiger werden wird. Aktuell, so analysierte zuletzt der ÖAMTC, sinken die Spritpreise nicht stark genug - und der Verdacht liegt nahe, dass die Konzerne so mehr Profit aus der Situation schlagen könnten.