Tabellen-Krimi
Österreich droht totaler WM-Hammer
Das ÖFB-Team benötig in Kansas City gegen Algerien einen Punkt, um als Zweiter fix im Sechzehntelfinale zu stehen. Sollten Alaba und Co. den zweiten Platz schaffen, dann droht mit Spanien (theoretisch könnten auch Uruguay und Kap Verde die Gruppe noch gewinnen) aber ein echter Mega-Brocken.
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Schafft die Rangnick-Elf auch diese Hürde, dann würde im Achtelfinale der nächste Hammer-Gegner warten. In der Runde der letzten 16 würde es wohl gegen Portugal oder Kroatien gehen. Erst im Viertelfinale würde dann – etwa mit den USA – ein "leichterer" Gegner warten.
Oder geht es gegen die Schweiz?
Schafft Österreich als Gruppendritter den Aufstieg, dann würde es mit ziemlicher Sicherheit gegen unsere Schweizer Nachbarn (am Freitag 05:00 Uhr in Vancouver) gehen. In einem möglichen Achtelfinale würde dann wohl gegen den Sieger aus Kolumbien gegen Ghana gehen. Brisant: Durch den komplizierten WM-Modus könnte es in einem Viertelfinale wieder gegen Weltmeister Argentinien gehen.
Droht Schande von Kansas City?
Weil nicht nur Österreich, sondern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch Algerien ein Remis zum Aufstieg reicht, befürchten internationale Medien in Anlehnung an die "Schande von Gijon", als Österreich und Deutschland 1982 mit ihrem Nichtangriffspakt bei 0:1 ausgerechnet WM-Debütant Algerien aus dem Turnier kegelten, bereits die "Schande von Kansas City". In bisher 47 ÖFB-Länderspielen unter Rangnick gab es aber noch kein einziges 0:0.
Überhaupt haben die Österreicher in sechs Partien bei EM und WM unter dem Deutschen noch nie zu Null gespielt. Bei einer WM gelang das dem ÖFB-Team zuletzt 1982 eben gegen Algerien. Damals setzten sich die Österreicher dank Toren von Walter Schachner und Hans Krankl mit 2:0 durch. Elf WM-Partien in Serie hat Rot-Weiß-Rot seither immer zumindest ein Gegentor erhalten.