Mit dem 6:0-Gesamtscore setzte der SK Sturm ein frühes Ausrufezeichen in der jungen Saison. Nun wartet in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation aber ein anderes Kaliber: Fenerbahce.
Der Großklub aus Istanbul ist nicht nur mit Stars gespickt, sondern kann auch eine hervorragende Bilanz gegen Teams aus Österreich vorweisen. Auch mit den Grazern duellierte man sich erst kürzlich.
Viele knappe Spiele gegen Österreich
Tatsächlich trafen die "Kanarienvögel" schon auf alle vier großen Teams der österreichischen Bundesliga: Austria Wien, SK Rapid, Red Bull Salzburg und eben Sturm. Niederlagen? Fehlanzeige.
Das erste Länderduell gab es 1996 in der Gruppe der Königsklasse gegen Rapid. Im Heimspiel siegten sie 1:0, in Wien gab es ein 1:1. Bis zum nächsten Kampf dauerte es dann 17 Jahre. Die Salzburger, auf der Höhe ihres Seins mit Spielern wie Jonatan Soriano, Kevin Kampl oder Sadio Mané, kamen im Heimspiel 2013 nicht über ein 1:1 hinaus.
Im Şükrü Saracoğlu wurde Fener beinahe an die Wand gespielt, siegte aber mit drei Schüssen aufs Tor 3:1. 2023 ließen sie der Wiener Austria in der Europa-League-Quali mit 2:0 in Wien und 4:1 in Istanbul aber keine Chance.
Altherren-Startruppe mit vielen Waffen
Dazwischen gab es aber noch die ersten zwei Duelle mit den "Blackies". 2017 duellierten sich die beiden um den Einzug in die Europa League. In der Steiermark musste sich das Team von Franco Foda trotz guter Leistung 1:2 geschlagen geben, weshalb das 1:1 auswärts nicht mehr reichte.
Was diese Statistiken aber auch zeigen: Zwischen Fenerbahce und den Bundesliga-Teams war es fast immer eine knappe Angelegenheit. Auf so eine hofft das Team von Sandro Ingolitsch natürlich auch diesmal. Mit einem 1:1 in Polen und einem 1:0 in Istanbul brillierten die Türken gegen Górnik Zabrze nicht.
Mit Spielern wie dem Ex-ManCity-Duo Ederson (32) und Nathan Aké (31), Ex-Rapidler Mert Müldür (27), N‘Golo Kanté (35) oder Rekord-Neuzugang Mason Greenwood (24/39 Mio. Euro aus Marseille) bietet das Team von İsmail Kartal aber einige Waffen auf. Immerhin eine Verpflichtung von Portugal- und Milan-Flügel Rafael Leão dementierte der Verein zuletzt.
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Sturm wird aber dennoch über sich hinauswachsen müssen.