Sparplan enthüllt

ORF streicht Stellen: Bis zu 250 Mitarbeiter betroffen

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Der ORF muss massiv sparen. Laut Medienberichten könnten bis 2029 bis zu 250 Mitarbeiter den Sender verlassen. Auch bei Gehältern und Zusatzleistungen sind Einschnitte geplant.
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Bei der ORF-Marketingtochter OMC sollen der ORF-Shop und die Abteilung "ORF-Stars" eingestellt werden. Dadurch fallen 20 Dienstposten weg. Der Personalabbau könnte allerdings deutlich größer ausfallen: Bis 2029 könnten insgesamt zwischen 200 und 250 Beschäftigte den ORF verlassen. Diese Zahl ist bisher nicht endgültig beschlossen.

Mitarbeiter müssen sich auf Einschnitte einstellen

Wie Medien unter Berufung auf eine Mitarbeiterinformation berichten, soll ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher die Belegschaft auf einen harten Sparkurs eingeschworen haben. Demnach könnten sämtliche Abteilungen betroffen sein. Auch die Pensionskassenbeiträge sollen ausgesetzt und Überstundenpauschalen sowie Zulagen eingeschränkt werden. Sämtliche zusätzlichen Zahlungen sollen auf den Prüfstand kommen. Selbst Null-Lohnrunden stehen offenbar im Raum.

Laut den Berichten soll Thurnher außerdem klargemacht haben, dass nicht alle derzeit Beschäftigten ihren Arbeitsplatz behalten werden. Die Einsparungen dürften damit weit über einzelne Bereiche hinausgehen.

ORF III könnte ebenfalls betroffen sein

Auch die Zukunft von ORF III ist offenbar ungewiss. Im Raum steht, dass der Sender eingestellt und nicht wie bisher angedacht in das Haupthaus integriert werden könnte. Eine endgültige Entscheidung dazu ist nicht bekannt.

Entscheidung Ende November

Der finanzielle Druck ist groß: Für 2027 steht ein Einsparungsbedarf von bis zu 30 Millionen Euro im Raum. Der ORF-Stiftungsrat soll am 26. November über das Budget für das kommende Jahr entscheiden. Bis dahin dürfte sich zeigen, welche Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden und wie stark der Sparkurs die Beschäftigten treffen wird.