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ORF schnürt Sparpaket: "Es wird nicht jeder bleiben"
Der Finanzausschuss des ORF-Stiftungsrats beriet am Donnerstag erstmals das ORF-Sparpaket - in einer Video-Botschaft hat sich die interimistische Generaldirektorin Ingrid Thurnher an die Belegschaft gewandt. Konkret geht es um die Einsparung von mindestens 93 Millionen Euro - diese Summe fehlt, weil die Regierung dem ORF den Vorsteuerabzug gestrichen hat und entspricht rund 8 Prozent der ORF-Einnahmen.
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Thurnher stimmte das ORF-Personal auf harte Sparmaßnahmen ein:
+ Pensionsbeiträge gestoppt: Akut wurden die Zahlungen an die Pensionskassen - eine Zusatzleistung für ORF-Mitarbeiter - gestoppt.
+ Nulllohnrunden: Thurnher betonte, "wir werden auch über Nulllohnrunden nachdenken müssen".
+ Kündigungen: Die Generaldirektorin kündigte auch Kündigungen an: "Es wird nicht jeder, der jetzt beim ORF ist, da bleiben können." Laut einem Bericht des ORF-Radios soll hier vor allem der Marketing-Bereich betroffen sein.
+ Weniger Hauptabteilungen: Laut Thurnher werde die Zahl der Hauptabteilungen gekürzt, weniger Führungskräfte hätten dann eben mehr Verantwortung.
+ Weniger Gehalt des Chefs. Der neue ORF-Cjef Klemens Pig will auf 8 Prozent seines Gehalts verzichten, statt der 427.000 Euro Jahresbrutto seines Vorgängers Roland Weißmann sollen es bei ihm rund 390.000 Euro sein.