Trotz seiner 62 Jahre begeistert ORF-Ikone Rainer Pariasek seine Fans bei den Sportübertragungen immer noch aufs Neue. Der Kult-Moderator ist immer für eine Überraschung zu haben und machte vor allem bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer gemeinsam mit Andreas Herzog die langen Fußballnächte vor den heimischen TV-Bildschirmen zum Tag.
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Zurück in Österreich ging das Rätselraten um seine Zukunft beim ORF aber weiter. Es wird immer mehr auf neuen Gesichter am Küniglberg gesetzt, weshalb Pariasek oftmals fehlt. Schon bei Olympia 2026 oder der Heim-Ski-WM 2025 in Saalbach war die Einsatzzeit begrenzt und auch als Gastgeber der Studiogäste wurde er abgesetzt.
Dennoch will er nichts vom Ruhestand wissen und ist nach wie vor mit vollem Elan dabei, wenn er vom ORF eingesetzt wird. Doch auch beim nächsten Sport-Highlight wird er voraussichtlich fehlen. Am Donnerstag werden in der Wiener Stadthalle wieder die NIKIs für Österreichs Sportler des Jahres vergeben. Jahrelang führte Pariasek durch die Gala, doch wie bereits im Vorjahr ist im ORF-Team auch heuer kein Platz für ihn.
Kein Platz für Pariasek
Karina Toth und Lukas Schweighofer stehen für den ORF, der live überträgt, auf der Bühne, und Karoline Rath-Zobernig meldet sich mit Ernst Hausleitner vom Roten Teppich. Auch auf dem Auszug der Gästeliste sucht man Pariasek vergeblich. Es gibt allerdings doch noch Hoffnung, dass man ihn an diesem Abend sehen darf.
Denn niemand Geringerer als Austria-Legende Herbert Prohaska bekommt nach seiner Verewigung auf der "Straße der Sieger" den Special Award des Abends. Wer als Laudator auf die Bühne gebeten wird, ist bisher noch streng geheim. Es wäre allerdings durchaus möglich, dass Pariasek als Weggefährte die Rede auf "Schneckerl" halten darf und so doch noch seinen großen Auftritt bei der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala erhält.
Der ORF kann dazu allerdings noch keine Angaben machen, auch weil der Ablauf noch streng geheim ist. Den "Rainer-Fans" wird der mögliche Kurzauftritt aber dennoch nicht reichen, auch wenn das Kult-Duo der österreichischen Fußball-Übertragungen auf der Bühne wieder vereint wäre und Pariasek seinem "Buddy" Prohaska an seinem großen Tag die Ehre erweisen könnte und bestimmt auch für einige Lacher sorgen würde.