Die ORF-Haushaltsabgabe ist kein Beitrag. Sie ist Schutzgeld. Wer nicht zahlt, wird gepfändet. Wer den Sender nicht einschaltet, zahlt trotzdem. Wer die Sendung für Propaganda, Parteifunk und Selbstbeweihräucherung hält, darf sich nicht wehren. Hundert Prozent der Haushalte finanzieren, was ein Bruchteil konsumiert und ein noch kleinerer Teil ernst nimmt.
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Stellen Sie sich vor, die ASFINAG kassiert Maut, obwohl Sie nie auf die Autobahn fahren. Stellen Sie sich vor, die Kirche hebt den Beitrag ein, obwohl Sie Agnostiker sind. Genau so funktioniert der ORF: Zwang, ohne Leistung, ohne Wahl, ohne Scham.
Dafür bekommt man subjektive Berichterstattung, Hofberichte, Skandale im Akkord, Postenschacher und den Einfluss der Regierungsparteien. Objektivität? Fehlanzeige. Unabhängigkeit? Ein Werbespruch. Betriebsklima? Ein Babylon aus Privilegien und Parteibuch.
Nur eine Partei sagt das ohne Wenn und Aber: Die Freiheitlichen wollen diese Zwangsgebühr abschaffen. Herbert Kickl hat den Mut gehabt, im Herbst ein ORF-Volksbegehren auf den Weg zu bringen. Saubere Information. Österreichisches Programm. Keine Zwangssteuer.
Der Rest der Parteien verteidigt den Sumpf, weil er ihnen nützt. Der Bürger zahlt. Immer. Ob er will oder nicht.
Wer Freiheit meint, muss beim Geldbeutel beginnen. Sonst bleibt der öffentlich-rechtliche Auftrag das, was er längst ist: eine Zwangsabgabe für die Deutungshoheit der Mächtigen.