Abfindung

Ex-ORF-Chef Weißmann vor Gericht: Es geht um Geld

Ein Mann im Anzug steht vor einem Fenster und blickt ernst in die Kamera.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Ex-ORF-Generaldirektor Roland Weißmann strengt gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber ein  Verfahren wegen seiner Kündigung an. Weißmann will insgesamt fast vier Millionen Euro einklagen.
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Am 17. September steht Ex-ORF-Generaldirektor Roland Weißmann wieder vor dem Arbeits- und Sozialgericht Wien.

Dabei sollen die Fragen u.a. von einigen finanziellen Ansprüchen laut Information des Arbeits- und Sozialgerichtes  erörtert werden: am 17. September ist die Verhandlung einer Klage auf Kündigungsentschädigung (in Höhe von 200.000 Euro) samt Entrichtung der anteiligen Pensionskassenbeiträge angesetzt.

Es geht also um einen eher kleineren Betrag der insgesamt fast 4 Millionen Euro, um die vor Gericht gestritten wird.

Zwei Männer im Anzug gehen durch einen hellen Flur, im Hintergrund weitere Personen.
Anwalt Oliver Scherbaum und Ex-ORF-Generaldirektor Roland Weißmann am Dienstag, 11. August 2026, anl. der Verhandlung 'Arbeitsrechtssache Roland Weißmann gegen Österreichischer Rundfunk - Kündigung des Arbeitsverhältnisses' am Arbeits- und Sozialgericht in Wien. Am 17. September geht es weiter. © APA/HELMUT FOHRINGER

Am 7. Oktober soll dann eine weitere Klage "wegen Haftung für künftige Schäden aus der Presseaussendung APA" vom 9. März abgehandelt werden. Gemeint ist eine APA-OTS-Presseaussendung des ORF-Stiftungsrates: In dieser Aussendung hatte Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer bekanntgegeben, dass Weißmann "mit sofortiger Wirkung" zurücktrete, auch der Vorwurf der sexuellen Belästigung wurde in dieser OTS erwähnt. Der ORF beharrt darauf: Die Weißmann-Kündigung sei "rechtskonform". Entscheiden wird das Gericht.

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