Krebs

Patrice Aminati: Rührende Beichte um Tochter!

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Mit schonungsloser Offenheit und bewundernswerter Tapferkeit spricht Patrice Aminati über ihren Alltag mit unheilbarem Hautkrebs. Im neuen ZDF-Format "Terra Xplore: Im Kopf von ..." gewährt die Mutter einer kleinen Tochter intime Einblicke.
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In der neuen Psychologie-Reihe des ZDF begleitet Moderator und Psychologe Leon Windscheid Menschen in existenziellen Lebenslagen. Ab Montag, dem 2. November, steht im Streamingportal des Senders eine Episode zum Abruf bereit, die das bewegende Schicksal von Patrice Aminati in den Mittelpunkt rückt. Die Sendung verzichtet auf künstliches Studiolicht und wählt stattdessen einen besonderen Rahmen: In einem gemütlichen Retro-Camper steuert Windscheid gemeinsam mit seinem Gast eine abgelegene Kapelle an, die für Aminati zu einem zentralen Ort der inneren Einkehr geworden ist.

An diesem symbolträchtigen Ort schildert Aminati, wie die unmittelbare Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit ihren Blick auf die Welt verändert hat. Durch die schwere Diagnose habe sie einen tiefen Zugang zum Glauben gefunden. Seither erlebe sie scheinbar alltägliche Momente mit ganz anderen Augen: Ein gemeinsames, gutes Essen mit der Familie und engen Freunden bedeute ihr heute unendlich viel mehr als materielle Oberflächlichkeiten.

1.000 Wünsche statt einer Bucketlist

Im Gespräch mit dem Psychologen räumt die Partnerin von Moderator Daniel Aminati mit klassischen Klischees über todkranke Menschen auf. Eine traditionelle Bucketlist mit spektakulären Abenteuern, die man vor dem Lebensende noch abhaken müsse, besitze sie nicht. Stattdessen trage sie mehr als 1.000 kleine Wünsche und alltägliche Erfahrungen im Herzen, die sie noch erleben möchte.

Über all diesen Plänen thront jedoch ein einziges, übermächtiges Ziel: Sie möchte noch mindestens 14 Jahre lang leben, um die Volljährigkeit und den 18. Geburtstag ihrer geliebten Tochter Charly Malika miterleben zu dürfen. Für dieses Mutterglück mobilisiert sie tagtäglich alle verfügbaren Kräfte und trotzt den düsteren Vorhersagen der Medizin.

"Glaube der Diagnose, aber nicht der Prognose"

Wie trügerisch ärztliche Einschätzungen sein können, erfuhr Aminati bereits am eigenen Leib. Einst hatte ihr ein Mediziner unverblümt eröffnet, dass sie das Weihnachtsfest des Jahres 2025 nicht mehr erleben werde. Fast ein ganzes Jahr nach dieser niederschmetternden Prophezeiung steht sie mitten im Leben und schöpft Kraft aus einem eisernen Leitspruch: "Glaube der Diagnose, aber nicht der Prognose."

Patrice Aminati weigert sich standhaft, sich von Statistiken entmutigen zu lassen. Sie hat den festen Vorsatz gefasst, jene Patientin zu sein, die länger mit dem Krebs lebt, als ihre behandelnden Ärzte jemals für möglich gehalten hätten. Ihr berührender Auftritt zeigt eine Frau, die der Verzweiflung mit bedingungsloser Lebensfreude und Mutterliebe entgegentritt.