Im tropischen Ostpazifik liegen die Wassertemperaturen deutlich über dem Durchschnitt. Laut den im Bericht genannten Prognosen der US-Wetterbehörde NOAA könnte sich im Herbst und Winter ein besonders starkes El-Niño-Ereignis entwickeln. Ein sogenannter Super-El-Niño könnte die globale Erwärmung zusätzlich verstärken.
Neuer Temperaturrekord 2027 möglich
Die Auswirkungen von El Niño auf die weltweite Durchschnittstemperatur zeigen sich oft erst mit Verzögerung. Deshalb könnte vor allem 2027 besonders warm ausfallen. Laut Wetterexperte Dominik Jung besteht die Möglichkeit, dass der bisherige globale Temperaturrekord aus 2024 übertroffen wird. Sicher ist das aber nicht.
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Was bedeutet das für Österreich?
Ein starker El Niño führt nicht automatisch zu einem heißen Sommer in Österreich. Der Einfluss des Pazifikphänomens auf das Wetter in Mitteleuropa ist begrenzt. Auch frühere El-Niño-Ereignisse brachten unterschiedliche Sommer: Auf eines folgte große Hitze, auf ein anderes wechselhaftes Wetter.
Klimawandel erhöht das Hitze-Risiko
Die langfristige Erderwärmung könnte das Risiko für Hitzewellen in Europa weiter erhöhen. Ob Österreich 2027 tatsächlich unter extremer Hitze leidet, hängt jedoch von den konkreten Wetterlagen im Juni, Juli und August ab. Eine verlässliche Sommerprognose ist derzeit noch nicht möglich.