Wer hat es gemerkt?

Peinliche Verstappen-Panne nach Sieg-Premiere

© IMAGO/Nordphoto
Das Chaos-Rennen in Malaysia hatte mit Max Verstappen einen würdigen Sieger, doch der Sonntag war von mehreren Pannen überschattet.
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Am Sonntag sind in Sepang gleich zwei Durststrecken zu Ende gegangen. Die Formel-1-Fans konnten nach neun Jahren endlich wieder einen Grand Prix auf dem Traditionskurs sehen und Max Verstappen konnte seinen ersten Sieg 2026 feiern und beendete damit seine 15 Rennen anhaltende Durststrecke.

Doch beim GP von Bahrain, der aufgrund des Nahostkonflikts in Malaysia ausgetragen wurde, lief bei weitem nicht alles nach Plan. Durch die heftigen Regenschauer vor Rennstart wurde ein Software-Fehler bei den Autos publik. Denn nachdem man aufgrund der nassen Fahrbahn den Rennstart erst um 40 Minuten nach hinten verlegte, streikte bei den Aufwärmrunden die Technik.

Die Folge war fast eine weitere Stunde Wartezeit für die Fans auf den Tribünen und vor den Fernsehern. Die FIA musste ein Software-Update an die Teams übermitteln, damit die Autos nicht Gefahr laufen, stehen zu bleiben, wie es etwa bei Lewis Hamilton in der Warm-up-Lap der Fall war. Mit 1 Stunde und 33 Minuten Verspätung konnte der Grand Prix vor den Toren von Kuala Lumpur schlussendlich doch in Angriff genommen werden.

Pannen-Serie in Sepang

Doch die technischen Probleme waren nicht die letzte Panne des Tages. Als Alex Albon kurz vor Schluss die Kontrolle über sein Auto verlor, dauerte es extrem lange, bis die Strecke wieder freigegeben wurde. An der überlegenen Leistung von Max Verstappen änderte dies allerdings nichts mehr.

Der 29-jährige Niederländer fuhr zu seinem ersten Sieg des Jahres und bleibt somit der amtierende Sepang-Triumphator. Denn auch beim letzten Grand Prix 2017 war es Verstappen, der das Rennen für sich entscheiden konnte. Doch die Pannen-Show war noch nicht zu Ende.

Bei der Siegerehrung ging es weiter. Verstappen, Antonelli und Hamilton standen bereits am Podest, hatten ihre Sieger-Kappen abgenommen und warteten auf die Hymne. Doch die Lautsprecher blieben stumm. Die jubelnden Anhänger nutzten diese Situation umgehend aus.

Alternative Hymne ertönt

Nach kurzer Ruhepause setzten umgehend wieder Sprechchöre ein. "Tu Tu Tu Tu Du, Max Verstappen!" stimmten die Fans den Hit von Nils van Zandt an. Kurze Zeit später war die Hymnen-Panne behoben und die niederländische und österreichische Hymnen ertönten.

Womit genau diese weitere Verzögerung zu tun hatte, ist unklar, denn in Malaysia hat man genau diese Hymnen-Kombination schon abgespielt. Auch wenn es der erste Erfolg des Jahres war, kam er dennoch nicht überraschend, da der vierfache Weltmeister bereits das ganze Wochenende dominiert hatte.