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Pflanzen-Hack: Dieses Gewürz hält Schädlinge fern

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Man freut sich über das üppige Grün der Zimmerpflanzen oder die sprießenden Setzlinge im Garten, doch plötzlich folgt die böse Überraschung: Die Pflanzen sind von Schädlingen oder Schimmel befallen. Was viele nicht wissen: Ein alltägliches Gewürz könnte dabei helfen, die Eindringlinge zu bekämpfen.

Wer kennt es nicht? Man denkt, die Pflanzen gedeihen prächtig, doch dann schwirren Trauermücken umher, Blattläuse saugen die Blätter aus und fiese Pilze machen sich in der feuchten Erde breit. Bevor Sie nun aber zur teuren und oft umweltschädlichen Chemiekeule greifen, lohnt sich ein Blick ins Gewürzregal. Die Lösung ist nämlich süß, aromatisch und kostet nur wenige Cent: Zimt!

Zimt als Wunderwaffe gegen Schädlinge

Zimt ist nicht nur in der Weihnachtszeit oder auf dem Milchreis ein absoluter Hit. Die Wunderwaffe aus der Natur enthält einen ganz bestimmten Inhaltsstoff: Zimtaldehyd. Diese chemische Verbindung punktet mit starken antimikrobiellen Eigenschaften. Gleichzeitig wirkt der für uns Menschen so herrliche Duft auf viele Schädlinge wie ein Stoppschild.

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Gegen diese ungebetenen Gäste hilft das Gewürz

Der intensive Duft und die Wirkstoffe des Zimts schlagen gleich eine ganze Armee von Plagegeistern in die Flucht:

Trauermücken: Die kleinen schwarzen Fliegen, die beim Gießen aus der Erde aufsteigen, sind der Albtraum jedes Pflanzenfans. Ihre Larven knabbern die Wurzeln an. Ein wenig Zimt auf der Blumenerde verdirbt den Weibchen sofort die Lust, dort ihre Eier abzulegen.

Ameisen und Blattläuse: Ameisen "melken" gerne Blattläuse und beschützen sie sogar vor Fressfeinden. Der starke Zimtgeruch stört jedoch den Orientierungssinn der Ameisen extrem. Ohne ihre Ameisen-Bodyguards sind Blattläuse deutlich angreifbarer.

Schimmel und Pilze: Zeigen sich weiße, flauschige Beläge auf der Blumenerde? Das Zimtaldehyd bekämpft Pilzsporen effektiv. Ganz nebenbei schützt es empfindliche Sämlinge vor der gefürchteten "Umfallkrankheit", einer tödlichen Pilzinfektion bei Jungpflanzen.

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So wenden Sie Zimt richtig an

Für die Erde

Wenn sich Schimmel auf der Blumenerde bildet oder Trauermücken kreisen, streuen Sie einfach eine gleichmäßige Schicht handelsübliches Zimtpulver direkt auf die Oberfläche. Das entzieht dem Schimmel die Lebensgrundlage und vertreibt Insekten.

Gegen Ameisen

Ziehen Sie mit dem Pulver einen durchgehenden Kreis um Blumentöpfe oder Gemüsebeete. Diese unsichtbare Mauer wird von den krabbelnden Insekten nicht übertreten.

Bei hartnäckigem Befall

Für einen intensiven Pflanzenschutz können Sie ein organisches Insektizid selbst anmischen. Kochen Sie Wasser auf und geben Sie reichlich Zimt hinzu. Lassen Sie den Sud abkühlen und ziehen, seihen Sie ihn ab und füllen Sie ihn in eine Sprühflasche. Das perfekte, natürliche Spray gegen Schädlinge.

Die Erste-Hilfe für Stecklinge

Wussten Sie, dass Zimt die Wurzelbildung anregt und frisch geschnittene Pflanzenteile vor Infektionen schützt? Tauchen Sie die Schnittstelle Ihres Stecklings vor dem Einpflanzen einfach kurz in etwas Zimtpulver