Breakfast Club

Pink Ribbon fordert mehr Schutz für Krebspatientinnen

© Carina Mayer
Eine Krebsdiagnose kann nicht nur das Leben, sondern auch den Arbeitsplatz mit einem Schlag ins Wanken bringen – genau darauf macht der Pink Ribbon Breakfast Club in Wien aufmerksam. Beim jüngsten Zusammenkommen wurden über 5.000 Euro an Spendengeldern gesammelt.
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Mehr als 120 Gäste kamen zum zweiten Charity-Frühstück von der Wiener Landtagsabgeordneten Sabine Keri und den ÖVP-Frauen-Wienerinnen zugunsten der Krebshilfe Wien. Unter dem Motto "Arbeiten mit der Diagnose Krebs" ging es in der Hozdorfer’s Meierei um eine Frage, die viele Betroffene beschäftigt: Was passiert beruflich nach der Diagnose? Neben Frühstück, Tombola und Musik standen Hilfsangebote für Erkrankte, Angehörige und das Arbeitsumfeld im Mittelpunkt.

Krebshilfe-Präsident Paul Sevelda sprach über die Bedeutung von Vorsorge, Geschäftsführerin Doris Kiefhaber über konkrete Unterstützung beim Thema Krebs und Beruf. Und Nationalratsabgeordnete Romana Deckenbacher machte sich für einen besseren und sicheren Kündigungsschutz für Menschen mit Krebs stark. Denn für Betroffene ist die Erkrankung oft schon Belastung genug – zusätzliche Angst um den Arbeitsplatz verschärft die Situation selbstredend.

Tausende Euro Spenden gesammelt

Beim Frühstück kamen 4.249 Euro an Spenden zusammen. Deckenbacher, Landesparteiobmann Markus Figl und Volksanwätlin a.D. Gertrude Brinek stockten den Betrag auf, sodass insgesamt 5.249 Euro für die Krebshilfe Wien übergeben werden konnten. Unterstützt wurde die Veranstaltung außerdem von zahlreichen Sponsoren mit Gutscheinen und Sachspenden. Mit dem Pink Ribbon Breakfastclub wollen Sabine Keri und die Wienerinnen aber nicht nur Spenden sammeln, sondern eben auf die Herausforderungen aufmerksam machen, mit denen Frauen, Familien und auch das berufliche Umfeld nach einer Krebsdiagnose konfrontiert sind und Raum für Austausch, Information und Solidarität schaffen.

Sabine Keri vom Pink Ribbon Breakfast Club. © Carina Mayer

"Wir haben uns nicht nur bei der Gästezahl mehr als verdoppelt, sondern auch bei den Spendeneinnahmen. Das ist ein starkes Zeichen dafür, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen, wenn es um Solidarität und die Unterstützung jener geht, die unsere Hilfe brauchen", zeigt sich Sabine Keri erfreut. "Mein besonderer Dank gilt meinem Organisationskomitee, das ebenfalls gewachsen ist und mit großem Einsatz zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hat. Gemeinsam konnten wir auch heuer wieder einen besonderen Vormittag auf die Beine stellen."