Aleksander Ceferin
Pokal-Panne von Uefa-Boss
Der französische Meister Paris Saint-Germain hat seinen Titel in der Königsklasse erfolgreich verteidigt. Im packenden Finale in Budapest setzte sich das Starensemble gegen den FC Arsenal mit 5:4 im Elfmeterschießen durch.
Auch in Österreich fieberten die Fußballfans vor den Bildschirmen mit, als es bei der anschließenden Pokal-Übergabe zu einer überaus kuriosen Szene kam. Uefa-Präsident Aleksander Ceferin verlor kurzzeitig den Überblick und schlitterte beinahe in eine fette Pokal-Panne. Der 58-jährige Slowene scherzte zunächst mit Ousmane Dembélé und wollte dem Stürmer direkt den begehrten Cup überreichen. Dembélé musste den Uefa-Boss jedoch darauf hinweisen, dass der eigentliche Kapitän Marquinhos erst noch folgt. Ceferin nahm den Fehler mit Humor, riss die Arme hoch und überließ dem Brasilianer den Vortritt.
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Drama im Budapester Elfmeterschießen
Das Spiel selbst bot den Fans jede Menge Dramatik. Arsenal ging durch DFB-Star Kai Havertz bereits in der 6. Minute in Führung. PSG dominierte in der Folge mit satten 75 Prozent Ballbesitz, brauchte aber einen Foulelfmeter von Dembélé in der 65. Minute für den verdienten Ausgleich. Da in der regulären Spielzeit und auch in der Verlängerung keine weiteren Tore fielen, musste die Entscheidung vom Punkt herbeigeführt werden. Aufseiten der Londoner "Gunners" verschoss der Brasilianer Gabriel den entscheidenden Elfmeter. Damit verpasste Arsenal auch bei seiner zweiten Finalteilnahme nach 2006 den ganz großen Wurf. Damals verloren die Londoner mit 1:2 gegen den FC Barcelona, nachdem ihr Torhüter Jens Lehmann früh Rot sah.
Blick auf das nächste Finale
Für Paris Saint-Germain ist es nach dem letztjährigen 5:0-Sieg gegen Inter Mailand bereits der zweite Triumph in Folge. Im nächsten Jahr will der französische Serienmeister dann den historischen Titel-Hattrick perfekt machen. Das nächste große Finale der Champions League wird in der spanischen Hauptstadt Madrid ausgetragen. Spielort ist allerdings nicht das legendäre Bernabéu-Stadion, sondern das Estadio Metropolitano von Atlético Madrid.