Finanzbehörde

Poker-Star (22) gewinnt 10 Millionen: So viel Steuern zahlt er

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Lucas Jumalon hat bei der World Series of Poker in Las Vegas zehn Millionen Dollar gewonnen. Doch wegen der US-Steuern verliert der neue Champion einen großen Teil seiner Prämie.
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Bis zum 28. September läuft auf der Plattform GGPoker noch die World Series of Poker Online-Edition, bei der 33 Gold-Armbänder vergeben werden. Indes sorgt der Ausgang des Main Events in Las Vegas für Aufsehen: Der 22-jährige Amerikaner Lucas Jumalon sicherte sich Anfang August den Titel und strich ein Preisgeld von 10 Millionen Dollar (8,61 Millionen Euro) ein. Lange freuen kann er sich über die volle Summe jedoch nicht so ganz, da der US-Fiskus kräftig mitkassiert.

Fast vier Millionen Dollar Steuern

Laut Russell Fox, einem Experten für Bundessteuern bei Clayton Financial and Tax in Las Vegas, muss Jumalon rund 4 Millionen Dollar an die Steuerbehörde abführen. Da sein Heimat-Bundesstaat Washington zusammen mit der Bundessteuer einen Abgabensatz von 39,91 Prozent verlangt, bleiben dem Gewinner am Ende rund 6 Millionen Dollar. Andere Teilnehmer am Finaltisch wurden noch stäker zur Kasse gebeten.

Hohe Abgaben für kalifornischen Spieler

Besonders hart traf es den US-Landsmann Jamie Shaevel, der auf dem 7. Platz landete und 1,5 Millionen Dollar kassierte. Weil im Bundesstaat Kalifornien ein besonders hoher Steuersatz auf Glücksspielgewinne gilt, belaufen sich seine Abgaben auf 50,37 Prozent – somit verbleibt ihm weniger als die Hälfte seiner Prämie.

Kanadische Pokerspieler zahlen am wenigsten

Deutlich günstiger kamen die beiden Kanadier davon: Greg Mueller (3. Platz für 3,75 Millionen Dollar) und Rami Hammoud (6. Platz für 1,75 Millionen Dollar) mussten lediglich einen Steuersatz von rund 29 Prozent zahlen. Trotz der Abzüge bleibt Jumalon der große Gewinner dieses Poker-Sommers. Auf GGPoker gab es zum Auftakt der Online-Serie bereits zwei brasilianische Siege.