Niederlage
Prinz Harry und Co. zu 11 Millionen-Strafe verurteilt
Am Freitag entschied das Gericht, wer die gewaltigen Millionenkosten des elfwöchigen Verfahrens tragen wird. Prinz Harry und sechs weitere Kläger müssen insgesamt 11 Millionen Euro bezahlen. Der Schritt folgt auf den Rechtsstreit, den der Royal gemeinsam mit prominenten Mitstreitern gegen den Verlag Associated Newspapers geführt hatte.
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Verfahren führte zu Rekordkosten
Der Herausgeber der Zeitungen "Daily Mail" und "Mail on Sunday" hatte beantragt, dass Prinz Harry und die übrigen Kläger einen Großteil der entstandenen Kosten übernehmen müssen. Nach Angaben des Verlags beliefen sich allein dessen Anwaltskosten auf rund 34,5 Millionen Pfund, was etwa 40 Millionen Euro entspricht. Zusätzlich forderte Associated Newspapers bereits eine Abschlagszahlung in Millionenhöhe von den Klägern.
Versicherung deckt nicht alles
Für Prinz Harry und die Gruppe wird diese Gerichtsentscheidung nun extrem teuer. Britischen Medien zufolge deckt die Prozesskostenversicherung der Kläger lediglich rund 16 Millionen Pfund ab. Sollte dieser Betrag nicht ausreichen, um die ausstehenden Summen zu begleichen, müssten Harry und die übrigen Beteiligten die verbleibenden Differenzen aus eigener Tasche bezahlen.
Keine Beweise für Vorwürfe
Anfang Juli hatte Prinz Harry seinen jahrelangen Rechtsstreit gegen Associated Newspapers endgültig verloren. Der High Court in London kam nach der langen Verhandlung zu dem Schluss, dass keiner der Prominenten seine Anschuldigungen ausreichend beweisen konnte. Der Verlag hatte sämmtliche Vorwürfe während des gesamten Verfahrens stets konsequent zurückgewiesen.
Prominente Gruppe reichte Klage ein
Harry hatte die Klage bereits im Jahr 2022 eingereicht. Mit dabei waren Elton John, dessen Ehemann David Furnish, Schauspielerin Elizabeth Hurley, Sadie Frost, Baroness Doreen Lawrence und der Ex-Politiker Sir Simon Hughes. Sie warfen dem Medienhaus vor, über Jahre hinweg mit rechtswidrigen Methoden Daten gesammelt zu haben – darunter angebliches Telefon-Hacking, Abhören von Festnetzanschlüssen und der Einsatz von Privatdetektiven.