Terror-Attacke

Putin-Bombe trifft Bushaltestelle – mindestens 30 Tote

© Donetsk Regional Military Admini
Ein russischer Gleitbomben-Angriff auf eine Bushaltestelle in Kramatorsk hat zahlreiche Menschenleben gefordert. Laut regionalen Angaben wurden dabei mindestens 30 Personen getötet und viele verletzt.
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Ukraine. Am Donnerstagmorgen traf eine russische Gleitbombe eine Bushaltestelle in der ukrainischen Stadt Kramatorsk, wie u.a. "Kyiv Independent" berichtet. Nach Angaben von Vadym Filashkin, dem Gouverneur der Region Donezk, wurden bei dem Angriff mindestens 30 Menschen getötet. Zudem erlitten 18 weitere Personen Verletzungen. Auf Bildern, die der Gouverneur auf Telegram veröffentlichte, ist unter anderem ein ausgebrannter Bus auf einer Straße zu sehen.

Schwere Vorwürfe gegen Angreifer

Filashkin äußerte sich bestürzt über die Ereignisse und betonte, dass Russland mit dem Tod auf ukrainisches Land komme, Städte treffe, Menschen töte und seine Verbrechen täglich vervielfache. Er warf den russischen Kräften vor, gezielt Zivilisten zu attackieren. Ein Bus mit Passagieren sei für sie genau deshalb ein attraktives Ziel, weil ein einziger Treffer so viele Menschen wie möglich töten könne. Als unmittelbare Reaktion auf den Vorfall ordneten die Militärverwaltungen von Kramatorsk und Slowjansk die Einstellung des gesamten öffentlichen Nahverkehrs an.

Zahlreiche Angriffe in Donezk

Bereits vor diesem Einschlag in Kramatorsk wurden in der Region Donezk durch russische Attacken vier Menschen getötet und sechs weitere verletzt. Insgesamt beschoss die russische Armee Siedlungen in der Oblast Donezk innerhalb der letzten 24 Stunden 31 Mal.

Auch aus der Luft gab es großflächige Angriffe: In der Nacht auf Donnerstag attackierte Russland die Ukraine mit 142 Drohnen vom Typ Shahed. Die ukrainische Luftwaffe gab bekannt, dass 126 dieser Drohnen abgeschossen oder abgewehrt werden konnten.

Bereits früherer Busbeschuss registriert

Der Vorfall ist nicht der erste dieser Art in der Region. Bereits am 2. Oktober trafen russische Kräfte einen Passagierbus in der frontnahen Stadt Kramatorsk mit einer FPV-Drohne gegen 7.08 Uhr morgens, wobei zwei Menschen verletzt wurden. Der Bus war nach offiziellen Angaben des Stadtrates von Kramatorsk bereits auf seiner gewohnten Route unterwegs und transportierte Fahrgäste, als der Angriff erfolgte.