Tadej Pogacar ist der Rad-Dominator der vergangenen Jahre. Abgesehen von dem epischen Klassiker Paris-Roubaix, Olympia und der Vuelta, wo er heuer nach einem Crash verletzt aufgeben musste, hat der 28-jährige Slowene alles gewonnen, was man im Radsport gewinnen kann.
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Das vorzeitige Saison-Aus schmerzte "Pogi" sehr. Weniger, weil er bei der Spanien-Rundfahrt unantastbar schien, sondern vielmehr, weil er die Heim-Europameisterschaft verpasste, wo der Kurs extra auf seine Stärken angepasst wurde. Die Chance auf den Heim-Coup ist dahin, der Triumph in Spanien, die Roubaix-Premiere und die Titelverteidigung bei der Tour de France zählen heuer dennoch zu den größten Zielen des übermächtigen Teamkollegen von Felix Großschartner, der beim UAE-Team bis 2030 etwa 8 Millionen pro Jahr kassieren soll.
Vergangene Woche gab es bereits einen Aufschrei, als die Route für die kommende Tour de France veröffentlicht wurde. Mit zwei langen Zeitfahr-Etappen und sehr vielen hügeligen Teilstücken wird den Veranstaltern vorgeworfen, einen Kurs für Lokalmatador Paul Seixas gebastelt zu haben. Auch Bullen-Star Remco Evenepoel dürfte sich im Dreikampf mit den beiden gute Chancen auf den Gesamtsieg ausrechnen.
Video geht viral
Während einige Fahrer derzeit auf Urlaub sind, arbeitet Pogacar allerdings in seiner Wahlheimat Monaco bereits wieder am Aufbau für das kommende Jahr. Dabei riskiert er allerdings schon viel, wie ein auf X (ehemals Twitter) kursierendes Video zeigt.
Befreit von dem auffälligen Weltmeister-Trikot in Regenbogen-Farben, radelte der Slowene unbeeindruckt durch den Verkehr in der Hauptstadt des Fürstentums. Furchtlos überholte er dabei einen fahrenden Bus und zwängte sich hauchdünn am Gegenverkehr durch.
Pogacar beherrscht sein Arbeitsgerät wie kaum ein anderer. Und auch, wenn diesmal nichts geschehen ist, werden seine Team-Bosse mit diesem Anblick weniger Freude haben.