Scharfe Kritik
Ralf Rangnick nach 1:1 im Kosovo extrem sauer: "Eine einzige Katastrophe!"
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hat nach dem Nations-League-Auswärtsspiel im Kosovo seiner Wut über die äußeren Bedingungen freien Lauf gelassen. Trotz des 1:1-Unentschiedens stand nach dem Schlusspfiff vor allem das unbespielbare Geläuf im Fadil-Vokrri-Stadion im Mittelpunkt der Debatten. Rangnick redete auf der Pressekonferenz Tacheles und sparte nicht mit deutlichen Worten in Richtung der Verantwortlichen vor Ort.
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Ralf Rangnick Ledert Gegen Greenkeeper
"Jeder, der sagt, der Platz war nicht so schlecht, hat keine Ahnung von Fußball", polterte der 69-jährige Deutsche nach dem Match. "Ich muss es so brutal sagen, der Platz war eine einzige Katastrophe." Auch Kosovos Teamchef Franco Foda und Kapitän Vedat Muriqi hätten die miserable Qualität des Platzes bestätigt. Wütend fügte Rangnick hinzu: "Wenn es Greenkeeper gibt, sorgen sie nicht dafür, dass der Platz 'green' ist, und 'keepen' tun sie ihn auch nicht."
Xaver Schlager Mit Heftiger Rasen-Kritik
Auch ÖFB-Mittelfeldmotor Xaver Schlager fand im ORF-Interview nach dem Abpfiff deutliche Worte und sparte nicht mit Frust. "Das war schwerst am Limit. Direktspiel ist gar nicht gegangen, jeder Ball ist versprungen, mit Fußball hatte das wenig am Hut", schimpfte der Legionär. Zudem kritisierte Schlager den extrem dichten Spielplan im Herbst hart: "Hauptsache, wir haben Spiele. Wie es uns dabei geht, ist im Endeffekt scheißegal."
ÖFB-Teamchef Lobt Die Gastfreundschaft
Trotz des Ärgers über die Infrastruktur betonte Rangnick, dass dem ÖFB-Tross der Aufenthalt im Kosovo an sich sehr gut gefallen habe. Das aufstrebende Land habe definitiv einen besseren Fußballplatz verdient. Die Mannschaft sei im Hotel sowie in der Stadt Pristina von "furchtbar freundlichen Menschen" empfangen worden. Rangnick hofft nun, dass die deutliche Kritik zu einer Besserung für die Zukunft führt.