ÖFB-Teamchef
Rangnick mit überraschender Red-Bull-Ansage
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick verfolgt die aktuellen Entwicklungen bei Red Bull nach wie vor aufmerksam. Nach Jürgen Klopps Wechsel zum DFB übernimmt Roger Schmidt die Rolle als neuer Fußballchef bei den "Roten Bullen". Im Interview mit den "Salzburger Nachrichten" stellt Rangnick dem ehemaligen Salzburg-Trainer ein sehr gutes Zeugnis aus. Der Ex-Coach bringe "fachlich und menschlich alle Voraussetzungen" für diesen Posten mit.
Synergien zwischen den Klubs nutzen
Ein zentraler Punkt ist für Rangnick die Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks. "Wichtig wird sein, dass er die Klubs wieder miteinander vernetzt und die Synergien nutzt. Das haben Salzburg und Leipzig in meiner Zeit stark gemacht. Die Red-Bull-Vereine müssen wieder ein gemeinsames Power-Haus werden, nur so macht es sportlich betrachtet richtig Sinn", betont der ÖFB-Teamchef.
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Klopp als neuer DFB-Teamchef
Auch den Wechsel von Jürgen Klopp zum DFB bewertet Rangnick positiv. Dass Klopp nun als Teamchef für Deutschland arbeitet, mache "für den DFB und auch für Jürgen Klopp Sinn". Rangnick verweist auf die bisherigen Erfolge des Trainers an seinen vorherigen Stationen. "Er hat über 20 Jahre in drei verschiedenen Standorten sehr gute Arbeit geleistet. Er hat Mainz, Dortmund und Liverpool auf ein neues Niveau gehoben. Jetzt ist er zum ersten Mal Nationaltrainer. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das nochmal anders ist. Man hat die Spieler nicht so oft und kann keine neuen Spieler verpflichten", gibt Rangnick zu bedenken.
Große Euphorie in Deutschland entstanden
Die Ausgangslage für den neuen DFB-Teamchef schätzt Rangnick optimistisch ein. "Vom Spielerpotenzial hat Deutschland schon sehr viel Qualität. Und mit seiner Verpflichtung ist schon eine gewisse Euphorie entstanden", meint der ÖFB-Coach abschließend.