Transfer-Finale
Rapid-Knall: Rekord-Flop muss gehen
Sonntag steht das Heimspiel gegen Sturm Graz auf dem Programm. Hinter den Kulissen arbeitet die Vereinsführung im Endspurt der Sommer-Transferzeit intensiv an personellen Entscheidungen. Während Romano Amane schon länger als Abgang gehandelt wird, zieht der Verein nun bei Tobias Gulliksen Konsequenzen.
Magerer Ertrag nach Rekordablöse
Der Norweger wechselte vor einem Jahr als Rekord-Einkauf nach Hütteldorf. Die investierte Summe von vier Millionen Euro konnte er sportlich jedoch nie rechtfertigen. Über den gesamten Zeitraum blieb Gulliksen hinter den Erwartungen zurück und kam ebenso unter Johannes Hoff-Thorup nicht auf Touren. Seit Samstag ist klar: Nach 37 absolvierten Pflichtspielen mit lediglich zwei erzielten Treffern verlässt er den Klub trotz eines noch bis 2029 gültigen Kontrakts im aktuellen Transferfenster fürs Erste.
Geplant ist zunächst ein Leihgeschäft zu einer Mannschaft im Ausland. Bei Andrija Radulovic, welcher seit längerer Zeit keine Rolle mehr spielt und bisherige Optionen ablehnte, wird weiterhin nach einem Abnehmer gesucht.
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Zukunft von Kapitän Matthias Seidl
Ein Verkauf von Nenad Cvetkovic steht nicht zur Debatte. Auch Kapitän Matthias Seidl wird der Mannschaft voraussichtlich erhalten bleiben, sofern nicht doch noch ein außerordentliches Angebot eingeht. Rapids Sportchef Markus Katzer erklärte zur Situation: "Wir sind mit Matthias und seinem Berater in einem super Austausch, wollen den Vertrag mit ihm unbedingt verlängern."
Kein Ausverkauf bei Leistungsträgern
Ob es zu weiteren Abgängen kommt, entscheidet sich in den kommenden Stunden und Tagen. Für Dahl, Wurmbrand sowie Amane existiert Interesse anderer Vereine. Katzer stellte klar: "Was unsere Leistungsträger betrifft, wird es bestimmt keinen Ausverkauf geben." Es spricht vieles dafür, dass Amane im Match gegen Sturm noch dabei ist, wenngleich im Transferfenster rasche Wendungen möglich sind.