GP von Österreich

Helmut Marko über Red Bull und Max Verstappen

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Der Red Bull-Ring in Spielberg bereitet sich auf das große Heimrennen vor. Erstmals in der Geschichte muss der Rennstall dabei auf seine langjährige Motorsport-Legende Dr. Helmut Marko verzichten.
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Der Große Preis von Österreich findet am Sonntag, 15:00 Uhr, auf dem Red Bull-Ring in Spielberg statt. Zum ersten Mal wird Dr. Helmut Marko (83) bei diesem Event fehlen. Der ehemalige Motorsport-Boss der Bullen hat sich nach 30 Jahren in der Formel 1 bewusst für einen kompletten Rückzug entschieden. "Ich habe mich ja entschieden, nach 30 Jahren in der Formel 1 aufzuhören. Das heißt, bei mir komplett aufzuhören. Ich will etwas Abstand gewinnen. Ich bin deswegen in dieser Saison nicht zu einem einzigen Rennen gegangen und das will ich so beibehalten", erklärt Marko im Interview mit "Bild". Obwohl ihm der Verzicht auf das Heimrennen "ganz sicher" ein bisschen wehtue, bleibt er konsequent. Er konzentriere sich derzeit voll auf neue Immobilien- und Hotelprojekte. Das Interesse an der Königsklasse bleibt jedoch bestehen: Natürlich schaue er noch Formel-1-Rennen. Trainings und Qualifyings verfolge er seit den jüngsten technischen Veränderungen an den Autos weiterhin regelmäßig.

Keine Angst vor Umbruch

Bezüglich der Sorge, ob sein ehemaliges Team ohne ihn oder andere langjährige Leistungsträger wie den scheidenden Chef-Ingenieur Paul Monoghan zerfallen könnte, gibt sich Marko gelassen. "Nein, die habe ich nicht. Wir haben auch immer wieder neue, sehr gute Leute von anderen Teams geholt und waren – und bleiben sicherlich – bemüht, guten Nachwuchsleuten die Chance zu geben, aufzusteigen", sagt Marko im "Bild"-Gespräch. Es sei normal, dass es manchmal Zeit brauche, bis die Abläufe in der neuen Kooperation wieder ineinandergreifen.

Hoffnung bei Max Verstappen

Auch die Zukunft von Weltmeister Max Verstappen bei Red Bull kommentiert der 83-Jährige. Er setzt große Hoffnungen in die neuen Updates, die das Team mit an den Red Bull-Ring bringt. "Wenn die alle funktionieren, wäre das ein gutes Zeichen für die weitere Saison und die Chance, dass er bleibt", so Marko gegenüber "Bild". Er glaube und hoffe, dass der Niederländer weiter Vertrauen in das Team habe, die Ausstiegsklauseln ignoriere und seinen Vertrag bis 2028 erfülle. Das wäre aus Markos Sicht die beste Lösung für den Rennstall.