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Renten-Ranking: Nur Platz 25 für Deutschland

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Mexiko, Kuwait und Saudi-Arabien schneiden besser ab als Deutschland: Ein internationaler Vergleich von 55 Rentensystemen offenbart erhebliche Schwächen der deutschen Altersvorsorge. Im "Marsh CFA Institute Global Pension Index 2026" erreicht die Bundesrepublik lediglich Platz 25.
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Mit 67,9 von 100 möglichen Punkten und der Gesamtnote B liegt Deutschland nahezu unverändert auf Vorjahresniveau (67,8 Punkte). Bei der Nachhaltigkeit fällt das Rentensystem jedoch mit nur 47,2 Punkten und der Note D durch.

Ursache ist vor allem das Umlageverfahren: Die Beiträge der Beschäftigten finanzieren unmittelbar die laufenden Pensionen. Weil die geburtenstarken Jahrgänge zunehmend in den Ruhestand wechseln, müssen künftig weniger Erwerbstätige für mehr Rentner aufkommen.

Schlechte Werte für Österreich

Bei der Angemessenheit der Leistungen erreicht Deutschland dagegen 79,8 Punkte, bei Regulierung und Aufsicht 78 Punkte.

An der Weltspitze stehen zum vierten Mal hintereinander die Niederlande mit 85,8 Punkten. Dahinter folgen weitere Länder mit stark ausgebauter kapitalgedeckter Altersvorsorge. Dänemark erzielt bei der Nachhaltigkeit 84,8 Punkte, Deutschland nicht einmal 50.

Das Abschneiden anderer Staaten: Chile liegt auf Platz sieben, Saudi-Arabien auf zwölf, Kuwait auf 13 und Mexiko auf 16. Frankreich erreicht Rang 19, die USA lediglich Rang 33.

Noch schlechter steht allerdings Österreich da: Mit 56,9 Punkten landet die Alpenrepublik auf Platz 44. Bei der Nachhaltigkeit erreicht das österreichische Pensionssystem nur 23,9 Punkte – den niedrigsten Wert sämtlicher untersuchter Länder.

Der Vergleich zeigt: Hohe heutige Rentenleistungen garantieren keineswegs, dass ein Pensionssystem langfristig finanzierbar bleibt.