"Die Briefträgerin"

Revolution im italienischen Dorf

© Leonardo Cendamo
"Die Briefträgerin" vereint Familiengeschichte mit einem Befreiungsschlag.
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Dieser 2023 erschienene Debütroman wurde umgehend zum Bestseller: Die Briefträgerin der italienischen Autorin Francesca Giannone verkaufte sich über 625.000–mal in Italien und erschien bislang in 41 Ländern, nun gibt es ihn auf Deutsch.

Autorin ließ sich von Urlioma inspirieren

Die Filmrechte an dem Stoff wurden bereits verkauft und demnächst soll mit den Dreharbeiten begonnen werden. Doch was macht den Reiz der Geschichte aus? Autorin Giannone ließ sich vom Leben ihrer Urgroßmutter inspirieren: 1924 trifft das frisch verheiratete Paar Anna und Carlo im kleinen Dorf Lizzanello ein. Anna hat so ihre Zweifel, wie sich das Leben dort gestalten lässt – es herrschen eigene Gepflogenheiten. Doch sie findet ihren, sehr unkonventionellen Weg und wird trotz Hürden die erste Briefträgerin...

Die Brieftraegerin von Francesca Giannone © btb

Geschichte vieler Frauen

Diese Geschichte hat alles, was einen konventionell guten Roman ausmacht: eine herausragende Hauptfigur, ein schweres Schicksal, das überwunden werden muss. Mut und Solidarität helfen Anna dabei. Die Autorin sagt im Gespräch mit ihrem Verlag, die wichtigste Erkenntnis sei gewesen: "Der Wert von Schwesternschaft als Weg zu voller Freiheit und gleichen Rechten." Annas Geschichte ist somit auch eine vieler Frauen.