"Es geht jetzt los"

"Richtige Gewalt": ORF-Experte Sigi Fink warnt vor Mega-Unwetter

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Die Gewitter können über Stunden anhalten.
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Zahlreiche Feuerwehren sind am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag in Teilen Österreichs wegen Unwettern ausgerückt. In Niederösterreich wurden allein im Bezirk Bruck an der Leitha rund 400 Einsätze verzeichnet. Mehrere Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. In Haslau an der Donau wurden Insassen aus einem Fahrzeug gerettet, das sich im Hochwasser befand. In Maria Ellend stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus. In Wien gab es 100 zusätzliche Feuerwehreinsätze.

© BFKDO Bruck/Leitha

"Es wird turbulent"

Auch heute bleibt die Unwetter-Gefahr hoch. ORF-Experte Sigi Fink warnt auf Facebook vor neuerlichen schweren Gewittern. "Es wird turbulent."

Bereits am Vormittag formiert sich eine gewaltige Front in Ligurien und zieht dann Richtung Österreich.  Bereits zu Mittag muss man in Vorarlberg und wenig später auch in Nordtirol mit Unwettern rechnen.

Fink warnt dabei nicht nur vor viel Regen, sondern auch vor Sturmböen mit mehr als 100 km/h. "Später dann Tief über Bayern, die Druckgegensätze verstärken sich, es muss Wind her. Auch durch Hebung und kälterer Luft in der Höhe sind eben schwere Sturmböen möglich", so der Meteorologe.

Die Gewitter können auch länger anhaltend sein und sogar über Stunden eine richtige Gewalt in Form von Wind und Sturm erzeugen. Die größte Gefahr gibt es dabei heute in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich.