Nach Horror-Tod

Russland auf Bären-Jagd: Fünf Tiere erschossen

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Nach dem tödlichen Bärenangriff auf eine 29-jährige Camperin im russischen Altai-Gebirge ziehen die Behörden Konsequenzen. Fünf Bären wurden bereits erschossen, zudem gelten neue Regeln für Touristen.
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Die 29-Jährige war auf einem Campingplatz von einem Bären aus ihrem Zelt gezerrt und getötet worden. Nun läuft in der Region eine groß angelegte Suche nach den Raubtieren.

Nach Angaben der Behörden wurden bereits fünf Bären erschossen. Zusätzlich wurden weitere Lizenzen für die Bärenjagd ausgegeben. Jäger und Polizisten patrouillieren in der Region, teilweise kommen auch Drohnen zum Einsatz.

Strenge Regeln für Touristen

Die Behörden warnen inzwischen ausdrücklich vor der Gefahr durch die Tiere. Weil sich Bären zuletzt zunehmend Menschen und Dörfern genähert haben sollen, wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Für Bewohner und Touristen gelten zwischen 20 Uhr und 10 Uhr Einschränkungen bei Wanderungen. Die Behörden begründen die Maßnahmen mit der zunehmenden Zahl von Bären in bewohnten Gebieten.

Bär soll sogar Kiosk angegriffen haben

Unterdessen werden in russischen Medien weitere Augenzeugenberichte über den Vorfall verbreitet. Demnach soll der Bär vor dem tödlichen Angriff versucht haben, in einen Kiosk einzudringen, in dem eine Frau Kuchen verkaufte.

Nach dem Angriff soll das Tier die junge Frau an das gegenüberliegende Ufer eines Sees gezogen haben. Diese Angaben stammen aus Berichten russischer Medien und wurden von den Behörden nicht in allen Details bestätigt. Die Ermittlungen zum Tod der Camperin laufen weiter. Sie war gemeinsam mit ihrem Freund im Urlaub, als es zu dem Angriff kam.