9,4 Mio. Euro
Salzburg saniert in die Jahre gekommene Wohnungen
Salzburg. Die Stadt Salzburg startet eine umfangreiche Sanierungsoffensive für ihre eigenen Wohnanlagen. Insgesamt werden rund 9,4 Millionen Euro in die Modernisierung und Instandsetzung investiert. Die Stadt besitzt rund 1.700 Mietwohnungen, von denen einige seit Jahrzehnten nicht mehr umfassend saniert wurden.
Neben notwendigen Arbeiten an der Bausubstanz stehen auch Verbesserungen für die Bewohner im Mittelpunkt. Geplant sind unter anderem moderner Brandschutz, Dachsanierungen und Wärmedämmungen. Darüber hinaus sollen Aufzüge, Außenjalousien und Photovoltaikanlagen für mehr Komfort und eine bessere Energiebilanz sorgen.
1,4 Millionen Euro für Anlage in Liefering
Ein Schwerpunkt der Sanierungsoffensive liegt in der Bessarabierstraße im Stadtteil Liefering. Die dortige städtische Wohnanlage wurde zuletzt Anfang der 1990er-Jahre renoviert. Rund 100 Parteien leben in der Anlage. Mehr als 1,4 Millionen Euro investiert die Stadt dort in die Sanierung der Bausubstanz und eine Verbesserung der Lebensqualität. Neben Wärmedämmung und Sonnenschutz werden auch Aufzüge, Begrünung und Solarstrom berücksichtigt. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr abgeschlossen werden.
Weitere Projekte laufen unter anderem beim Lehener Vierkant, in der Keutschachstraße und an der Grazer Bundesstraße in Gnigl. In der Keutschachstraße wird etwa ein rund 60 Jahre altes Dach erneuert. Anschließend soll dort eine Photovoltaikanlage errichtet werden.
Stadt besitzt rund 1.700 Wohnungen
Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl (KPÖ) verweist auch auf die vergleichsweise niedrigen Mieten der städtischen Wohnungen. Diese liegen nach seinen Angaben bei acht bis neun Euro pro Quadratmeter inklusive Betriebskosten. Damit zähle die Stadt zu den günstigsten Vermietern Salzburgs.
Mit dem millionenschweren Sanierungsprogramm sollen die teilweise seit Jahrzehnten ausstehenden Modernisierungen nachgeholt und gleichzeitig die Wohnqualität verbessert werden.